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Regionalliga - Aus 1:3 mach 3:1

Dass die letzten vier Spiele zwangsweise zu Pflichtspielen wurden, haben die Engel gut aufgenommen und direkt die erste Hürde in der Mission Klassenerhalt erfolgreich überwunden.

Die jungen Talente des SWE Volley Team Erfurt bewiesen im Hinspiel in Erfurt vor allem durch Aufschlaghärte und körperliche oder eher athletische Überlegenheit, welch guten Volleyball man in Erfurt spielt. Auch wenn das Erfurter Heimspiel gegen die Ostleipzigerinnen durch lange und umkämpfte Ballwechsel geprägt war, stand am Ende ein doch recht eindeutiger 3:1 – Sieg für die jungen Wilden aus der Thüringer Landeshauptstadt auf dem Protokoll. „Betröppelt“ ging es für die Gäste zurück nach Sachsen, da wäre mehr drin gewesen. Aber wir alle wissen: Rache ist Blutwurst!

 

Der Tag der (ersten) Abrechnung war also gekommen und es spiegelte sich von Anfang an die Begegnung aus dem Hinspiel wider. Beide Mannschaft kämpften und ließen dem Gegner keine Möglichkeit, eine Führung auszubauen. Starke Angriffe und taktische Aktionen am Netz, vor allem aber eine stabile Annahme und Abwehr verhalfen den Gastgeberinnen am Ende zum verdienten Sieg des ersten Satzes.

 

Der zweite Durchgang war vor allem von einem ständigen Führungswechsel durch Fehlaufschläge geprägt. Über die Stationen 7:8, 10:12 und 14:15 blieben die Sächsinnen zwar dicht an den Versen der Thüringerinnen, konnten aber vorerst nicht über eine Führung ihrerseits jubeln. In der Endphase des zweiten Satzes gelang es dann den Engeln erstmals ein kleines Break durch gute Aufschläge zu erzielen. Die Gäste holten zwar noch einmal bis zum 23:22 auf, kamen aber an den entschlossenen und motivierten Gastgeberinnen nicht mehr vorbei.

 

Nun hieß es, den Sack zuzumachen. Doch Engelsdorf wäre nicht Engelsdorf, wenn im dritten Satz alles glatt liefe. Fehlender Mut und unüberlegte Aktionen nutzen die Erfurterinnen geschickt aus und spielten einfachen, aber effektiven Volleyball. Die Drei – Punkte – Führung zu Beginn holten die jungen Gäste schnell auf und zogen ohne mit der Wimper zu zucken an den Engeln vorbei. Fast schon locker gewannen die Erfurterinnen den dritten Durchgang und schöpften neue Hoffnung,...

 

...welche sie aber schnell wieder verloren. Entschlossen, die drei Punkte in Sachsen zu behalten spielten die Engel souverän in allen Elementen. Gefährliche Aufschläge, welche Erfurts Annahme verunsicherten, freche Zuspielaktionen, harte Angriffe, meist den Block ausnutzend und eine Wand aus vier Händen brachten die Thüringer Talente aus dem Konzept.

SV Lok Engelsdorf - SWE Volley Team ll 3:1 (25:23, 25:22, 18:25, 25:6)

 

Dass man die Zeitvorgabe von 2 Stunden und 14 Minuten nicht ganz einhielt (1 Stunde und 44 Minuten rechnete man letztlich aus), was letztendlich weniger schlimm, da die drei Punkte in Leipzig blieben und somit das wichtigere Ziel erfüllt war.

Ein großer Dank geht an die lauten Fans, die flinken Helfer und die 2 Unterstützer an Mikrofon und DJ – Pult, die sich durchaus mit dem Slogan „We love to entertain you“ schmücken könnten.

 

Am 16. März findet dann das letzte Heimspiel der Saison 2018/2019 statt. Empfangen wird ebenfalls ein Thüringer Gegner, der auch beim Rückspiel mit einer Niederlage im Gepäck die Halle verlassen soll. Wir freuen uns auf jeden Fan!

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