• S-Sachsenliga: Lok II beginnt Heimspieltag bereits 12 Uhr in Engelsdorfer Halle (2. Februar 2012 08:37)

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Die letzten 25 News im Überblick

Rückstand von null zu zwei brachte letztendlich doch noch Siegesgeschrei

Autor: Krisse C.; Erstellt: 5. Februar 2012 20:04 ; zuletzt bearbeitet: 6. Februar 2012 09:38

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Am Samstag waren die Damen des Geraer VC zu Gast, die aktuell auf dem letzten Tabellenplatz der Regionalliga Ost  rangieren. Damit waren diesmal die SSCLerinnen die Favoriten - eine Rolle mit der sie sich oft nicht allzu gut arrangieren können. Die Parole hieß, den Gegner trotz der tabellarischen Situation nicht zu unterschätzen, den Druck und die Einsatzbereitschaft stets auf höchsten Niveau zu halten und genauso frisch und siegeshungrig wie letzte Woche gegen Weimar aufzuspielen, doch da waren wir ja die „vermeintlichen Underdogs" (eine Rolle die uns anscheinend besser gefällt).

 

Vermutlich hat der Erwartungsdruck die Flügel der gastgebenden Schmetterlinge gestutzt. Die Gäste dagegen waren augenscheinlich hoch motiviert, ihren 2. Saisonsieg gegen die achtplatzierten aus Leipzig einzufahren, zumal das Hinspiel auch nur knapp nach Leipzig ging. Die Geraerinnen agierten besonders stark im Block und Abwehr, der die Messestädterinnen kaum was entgegenzusetzen wussten. So hinkten sie stets 2-4 Punkte hinterher, bis zum Tiefpunkt im 1. Satz bei 11:18. Dann jedoch rappelten sich die Feichtinger Schützlinge noch einmal auf und schlossen 21:22 an. Dieser Schwung hat letztendlich dennoch nicht mehr zum Satzerfolg gereicht (22:25).

 

Der 2. Satz war nahezu ein Spiegelbild des 1. Durchgangs. Immer wieder schafften es die Gäste über den Außenangriff zu punkten, die Leipzigerinnen dagegen scheiterten immer wieder am gegnerischen Block und der eigenen Nervosität. Es mangelte an Druck im Aufschlag und Angriff. Auch waren sie nach wie vor wie gelähmt von einem doch so gut aufspielenden Letztplatzierten und konnten eben diesen Kampfgeist aus der Vorwoche (noch) nicht auf's Parkett bringen. Auch in diesem Satz hatten die SSCLerinnen immer mit einem Punkterückstand zu kämpfen und auch hier konnte ein kurzes Aufbäumen in der Schlussphase des Satzes den Satzgewinn der Gäste nicht verhindern (23:25).

 

Nun ging es quasi von vorn los für die Leipzigerinnen. „Jetzt oder nie" war die Devise und allen war klar, dass dies die letzte Chance ist, das Blatt zu wenden. Mit frischen Schwung und nun endlich wiedergewonnen Biss und Siegeswillen wurde diese Chance genutzt. Druckvolle Aufschläge brachten die Annahme des Gegners zum Wackeln, die somit auch nicht mehr so häufig erfolgreich abschließen konnten. Auch hatten sich nun die SSCLerinnen in der Abwehr auf den Gegner eingestellt und spektakuläre Bälle vom Parkett gekratzt. Lange Ballwechsel konnten sie zudem oft zu ihren Gunsten gewinnen, was gut für „Körper und Geist" war. Somit blieb der 3. Satz mit 25:16 zu Hause.

 

Auf einmal glaubten alle wieder an einen Sieg. Und dass der Glaube nicht nur Berge versetzt, sondern auch Schmetterlinge zum Fliegen bringt, bewiesen die Gastgeberinnen im 4. Satz. Über die Etappen 4:1 und 16:7 spielten sie sich in einen Rausch, sodass die Mannschaft aus den ersten beiden Sätzen fast nicht wieder zu erkennen war. Somit gelang den Leipzigerinnen der Satzausgleich (25:19).

 

„Vorhin stand es 15:7" - so sollte es bestenfalls auch nach dem 5. Satz sein. Trotz dass der 1. Punkt an die Gäste ging, ließen sich die Leipzigerinnen nicht entmutigen und behielten die Nerven und machten Druck Druck Druck. Nun schien auf einmal alles zu funktionieren. Die Angriffe wurden versenkt, der Block stand wie eine eins und holte immer wieder die wuchtigen Angriffe der Geraerinnen runter. Die Abwehr „rubbelte und kratzte" was das Zeug hielt, so konnte man bei 8:3 erhobenen Hauptes die Seite wechseln und den Sack mit 15:8 zu machen.

 

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass dieser Sieg trotz der Tabellensituation nicht selbstverständlich war. Dank der mannschaftlichen Geschlossenheit und  für die SSCL-Damen üblichen Einsatz- und Kampfbereitschaft („Gummiwand") konnte der 0:2 Rückstandes noch in einen 3:2 Sieg gewandelt werden.

 

Nun geht es punktspieltechnisch in die Winterferien. Dennoch bereiten wir uns für unser nächstes Spiel vor: am 25.02.2012, 16 Uhr kommen die jungen Talente des VC Olympia Dresden nach Engelsdorf. Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung auf den Rängen, wenn es dann wieder heißt:

And now Ladies - let's go!

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Herren II: glanzloser Arbeitssieg gegen Tabellenschlusslicht Delitzsch

Autor: Michael Schroeder; Erstellt: 5. Februar 2012 13:57 ; zuletzt bearbeitet: 6. Februar 2012 09:38

Vereinslogo SV Lok Engelsdorf

Mit einer Rumpfmannschaft um Interimstrainer Frank Mikutta schlugen wir in Delitzsch auf. Nach dem emotionalen und erfolgreichen Heimspieltag am vergangen Wochenende gegen die Mitkonkurrenten Neukirchen und Hohenprießnitz war das Motto am heutigen Samstag: Konzentration halten und möglichst nichts anbrennen lassen.

 

Die  Geschichte des Spiels ist schnell erzählt: Ein glanzloses 3:0, welches aber wieder zeigte, dass wir gegen gute Mannschaften in der Lage sind alles aus uns heraus zu kitzeln, aber gegen den Tabellenletzten teilweise sehr verkrampft vielleicht zu leichtfertig (den sicher geglaubten 2 Punkten entgegen spielend) auf dem Platz stehen. Sicher, der Sieg war zu keinem Zeitpunkt gefährdet, auch musste Frank nicht zum Mittel der Auszeit greifen, dennoch waren oft mahnende Worte notwendig den Gegner nicht zu unterschätzen.

 

Nun gilt es wieder gegen den ungeschlagenen Tabellenersten von der SG L.E. Volley/Lok Engelsdorf am kommenden Heimspieltag bis in die Finger- und Zehenspitzen motiviert auf dem Platz zu stehen.

 

Es spielten: Sascha (Z), Sebastian (D), Corn und Thomas (AA), Erik und Micha (MB) sowie Loui (L)

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Weitere bittere Niederlage für LOK 3

Autor: Tanja Liebert; Erstellt: 5. Februar 2012 13:25 ; zuletzt bearbeitet: 6. Februar 2012 09:38

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Am Samstag den 4.2.2012 bestritten die Mädels um Trainer Lothar Möx ihr nächstes Auswärtsspiel der Rückrunde in Limbach-Oberfrohna. Da sich die Tabellensituation der Sachsenklasse West in der aktuellen Saison derartig eng gestaltet, dass nahezu alle Mannschaften dem Aufstieg entgegensehen können bzw. dem Abstieg nahe sind kann jedes Spiel ein Endspiel sein. Mit diesem Wissen und nach einer Woche des Haderns vieler Spielerinnen mit dem eigenen Selbstbewusstsein ging die Reise für 11 Mädels der Lok-3-Mannschaft los.

 

Ziel war es von Anfang v.a. im Aufschlag Druck zu machen und den Gegner mit Stimmung auf dem eigenem Feld so zu überrumpeln, dass dieser nicht dass, uns aus dem Hinspiel bekannt, starke Angrifssspiel aufbauen kann. Leider gelang uns das im 1.Durchgang nur selten. Die Aufschläge fanden zwar meistens den Weg ins gegnerische Feld, allerdings ohne Kraft oder gewünschten Flattereffekt. Im Gegenzug brachten uns die Damen des BSV mit ihren Angriffen und Aufschlägen immer wieder in schwierige Situationen. Auch bei den vielen langen Ballwechseln in diesem Satz hatten wir meistens das Nachsehen, da wir einfach nicht mutig und aggressiv im Angriff agierten. Einzig unsere Mittelblocker Mull und Pia ließen durch gute Blocks und Schnellangriffe unser eigentliches Potential erahnen. Doch damit lässt sich eben kein Spiel gewinnen. Der erste Satz ging mit 25:16 an den Gegner.

 

Devise für den zweiten Satz: „Wir fangen nochmal von vorne an!". Und da war er plötzlich da - der Mut. Emmi, die für Susi ins Spiel gekommen war schlug Eins ums andere Mal wunderbar am Block vorbei, Lulu, die nun für Yvonne als Diagonal spielte suchte die Außenhand des gegnerischen Blocks, Mull und Pia waren einfach zu schnell für die BSV Damen und blockten auch noch deren Angriffe auf den Boden und Diana leistete glänzende Arbeit in Annahme und Abwehr. Das war das Spiel was wir zeigen wollten und endlich machte Volleyball mal wieder Spaß. Wir gewannen den 2.Durchgang souverän.

 

Nun bloß nicht aufhören - Weiter kämpfen! Doch wir verschliefen den Anfang des 3.Satzes mal wieder aufs Schlimmste, so dass wir lange einem Rückstand von 6 Punkten hinterher liefen. Doch wir gaben uns nicht auf und pushten uns gegenseitig bis zum Ausgleich kurz vor Satzende. Wir hatten es in der Hand, doch die Aufholjagd hatte viel Kraft gekostet. Und dann war es 1 dummer, unnötiger und blöder Ball der vom Gegner im hohen Bogen über das Netz, auf die lange 6 gespielt wurde. Und anstatt hinterher zulaufen schauten wir alle zu, wie er den Weg auf den Boden zum 24:23 für den BSV fand. Dieser Treffer saß! Auch der letzte Punkt ging nach Limbach, so dass wir 25:23 verloren.

 

Dass, dieser Kampf im 3.Durchgang nicht belohnt wurde ließ leider vorausahnen, dass die Stimmung und das Selbstbewusstsein nun wieder gen Null tendieren würden. Der Glaube an einen Sieg war in allen Teilen der Mannschaft und wahrscheinlich auch auf der Trainerbank nicht mehr spürbar. Stattdessen herrschte eher Unverständnis und Resignation. So, verpassten wir den Satzanfang - zum wiederholten Mal! Limbach spielte uns an die Wand. Wir kämpften zwar um jeden Ball produzierten aber zu viele Eigenfehler. Zudem waren unsere Aufschläge und Angriffe wieder nicht effektiv genug und die Annahme begann auch zu wackeln. Die Einwechslungen von Yvonne und Vicky, kurz vor Ende konnten dann auch nicht mehr die Wende bringen. So dass wir den 4. und damit letzten Satz verloren.

 

Glückwunsch an die Damen des BSV Limbach-Oberfrohna, die beherzt und stark gespielt haben.

 

Fazit: Die ersten 3 Sätze, v.a. Satz 2, ließen immer wieder erahnen wo eigentlich unser Potential liegt. Die Annahme der Außenangreifer organisiert von unserer wieder einmal gut spielenden Libera Diana, zeigte sich im Verhältnis zu den letzten Spielen stabiler. Auch die Abwehrleistung war in vielen Spielabschnitten durch Agilität und Einsatzbereitschaft geprägt. Unsere Mittelblocker bestätigten, wie bereits in den letzten Spielen ihr Können: setzten gute Blocks und punkteten im Angriff. Auch im Angriffsspiel der Außen- und Diagonalangreifer zeigte sich, dass die Inhalte des Trainings z.T. umgesetzt werden konnten. Dennoch war unser Spiel zu unbeständig. Wir lagen meistens zurück und machten zu viele Fehler. Des Weiteren waren wir oft im Aufschlag und Angriff nicht mutig und einfallsreich genug. Immer wieder verfielen wir in alte Muster: baggerten Bälle ins Aus oder an die Wand, schlugen halbherzig dem Gegner direkt auf die Arme und glaubten im Allgemeinen nicht recht an unser eigenes Können.

 

Diesen Trend gilt es in den nächsten Wochen aufzuhalten und wieder mit Spaß und Selbstbewusstsein erfolgreich zu trainieren und zu spielen.

 

Ich glaube an uns Mädels - ihr auch?

 

Dabei waren: Tanja (Z), Yvonne, Luise, Marie (D), Mull, Pia (MB), Susi, Emmi, Steff (AA), Vicky (U), Diana (L)

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Finale, Finale ... zwei Teams der Engelsdorfer Volleyballer haben sich für die Finalrunde der Hobbyliga qualifiziert

Autor: Frank Evers; Erstellt: 1. Februar 2012 20:40 ; zuletzt bearbeitet: 2. Februar 2012 08:29

Hobbyliga Leipzig

Die  „Geckos" und die „Teamgeister" sind in der Hobbyliga Leipzig für das Finalturnier am 03. und 04. März 2012 in der Engelsdorfer Sporthalle qualifiziert. Beide Teams spielen somit in der kommenden Saison im Männer- und Frauenbereich in den höchsten Spielklassen  der Leipziger Hobbyliga.

Die „Geckos" haben sich nach einem Jahr Abstinenz erneut für  Staffel 1 der Leistungsklasse A der „Champions league" der Leipziger Hobbyliga qualifiziert. 

Die komplette Hinrunde in der Saison 2011/12  durften die „Geckos" Dank der Hallensanierung und auch Dank dem Verständnis der gegnerischen Mannschaften auswärts bestreiten. In den fünf Spielen der Hinrunde gelangen auswärts auch zwei Siege und man war sich sicher, dass die Rückrunde erfolgreicher gestaltet werden kann. So kam es dann auch. Am Ende gewannen die Geckos alle fünf Spiele der Rückrunde und bewiesen erneut, dass sie seit dem Jahr 2000 in der Leistungsklasse A der Hobbyliga Leipzig ein fester Bestandteil sind.

Am letzten Spieltag spielten die Geckos gg. das Team der „ Reefs" aus Dölzig. Ein Spiel was vom ersten Satz an klar bestimmt  und sicher mit 3:0 (25:17,25:22,25:8) gewonnen wurde. Ausschlaggebend  für diesen klaren Sieg waren gute Aufschläge, die den Gegner schon in der Annahme Schwierigkeiten bereiteten, der Kampfgeist in der Feldabwehr und die geringere Fehlerquote bei den Angriffsschlägen. Nur im  zweiten Satz ließ man in der Konzentration etwas nach und brachte die „Reefs" ins Spiel zurück. Ein Wechsel im Zuspiel (Norman für Frank) und im Mittelblock (Marcus für Sven) und eine Auszeit zur rechten Zeit, brachte die „Geckos" wieder auf die Siegerstraße. Im dritten Satz war schnell ein 8:2  Führung heraus gespielt und die Gegenwehr der „Reefs"  gebrochen, welche selbst mit einem Sieg noch die Chance auf die Finalrunde gehabt hätten.

Die „Teamgeister" mussten am letzten Spieltag im Ortsderby gg. die „Engel" aufschlagen. In diesem Spiel gab es eine ähnliche Konstellation wie beim Spiel der „Geckos". Die „Teamgeister" waren schon sicher für die Finalrunde und die „Champions league" der Frauen qualifiziert und die „Engel" hätten mit einem Sieg aus eigener Kraft noch auf den Zug nach oben mit aufspringen können. Das Vorhaben der „Engel" war im ersten Satz zu spüren, den sie auch erfolgreich gestalten konnten. Im zweiten Satz wurde der Start durch die „Engel" verschlafen, denn die Teamgeister zogen durch gute Aufschläge schnell auf 8:2 davon.

Doch die „Engel" konnten sich durch eine gute kämpferische Leistung sogar eine Satzführung (22:21) erspielen und unterlagen am Ende dann aber doch knapp. Im dritten und vierten Satz zeigten jedoch die „Teamgeister", dass das intensive Training vom Lothar Möx seine Früchte trug. Die „Teamgeister" siegten am Ende sicher mit 3:1 und die „Engel" können trotzdem positiv nach vorn schauen und werden in der kommenden Saison sicherlich wieder vorn mit angreifen und den Aufstieg  anpeilen.

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SSC Leipzig: Vermeintlicher Underdog gewinnt in drei Sätzen

Autor: Katja "Weißi" W.; Erstellt: 30. Januar 2012 16:30 ; zuletzt bearbeitet: 30. Januar 2012 16:43

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Die Volleyballerinnen vom SSC Leipzig konnten sich am Samstag für die 1:3-Heimpleite gegen den HSV Weimar aus der Hinrunde mit einem 3:0 Auswärtserfolg mehr als revanchieren. Mit Kampfgeist und einem zügellosen Siegeswillen gingen sie in die Partie und machten bereits frühzeitig ihre Ansprüche auf den heutigen Tageserfolg deutlich. 74 Minuten nach dem Anpfiff dann die Gewissheit nach einer unglücklichen Tie-Break-Niederlage gegen den TSV Leipzig 76, guten Leistungen gegen den Dresdner SC II und das SWE Volley Team Erfurt nun endlich den ersten zählbaren Erfolg im neuen Jahr 2012 erkämpft zu haben.

 

Zu Beginn des ersten Durchgangs tasteten sich beide Teams noch vorsichtig heran. Bis zum 12:12 konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Doch dann ließ Weimar nach und der SSC Leipzig nutzte die Gelegenheit sich einen 3-Punkte-Vorsprung zu sichern. Besonders unsere kleinsten Angreiferinnen wussten sich hervorragend gegen den groß gewachsenen Weimarer Block durchzusetzen und heimsten unzählige direkte Punkte für den SSCL ein. Darüber hinaus verzweifelte auch die gegnerische Abwehr zunehmend an unserem variablen Angriffsspiel, sodass beim 23:17 mancher bereits an den ersten Leipziger Satzerfolg des Tages glaubte. Wohl zu früh gefreut, denn Weimar kam noch einmal auf 23:23 heran, da wurden die auch vom bisherigen Spielverlauf durchaus überraschten Leipzigerinnen nervös. Doch dies hielt nicht lange an, unsere Topscorer machten kurzen Prozess und schickten Weimar mit einem 25:23 in die Satzpause.

 

Der zweite Durchgang entwickelte sich bereits frühzeitig zu einer klaren Angelegenheit, schnell wussten die Schmetterlinge ihre Stärken auszuspielen. Unsere Außenangreifer punkteten nach Belieben, über die Mittelposition fand der Ball allmählich nun auch den Weg aufs gegnerische Parkett und man konnte sogar einige Blockpunkte feiern. Druckvolle Aufschläge machten es obendrein der Weimarer Annahme schwer den Ball zuspielerfreundlich nach vorn zu bringen. Weimar hatte unserem Spiel nicht viel entgegen zu setzen und musste sich mit einem zwischenzeitlichen 8-Punkte-Rückstand zufrieden geben. Der Versuch von HSV-Trainer Mosig durch Spielerwechsel das Unheil abzuwenden sowie Weimars Leistungssteigerung am Ende des Satzes blieb ohne Erfolg, beim 25:18 waren die Schmetterlinge aus Leipzig dem ersehnten Spielgewinn wieder ein Schritt näher.

 

Oft sind wir nach solch einer Leistung im dritten Satz eingebrochen, oft haben wir uns noch die Butter vom Brot nehmen lassen um dann nach einem zähen 3. und 4. verlorenen Satz im Tie Break doch noch den Kürzeren zu ziehen. Weimar startete motiviert, war es doch die letzte Chance die zahlenden 70 Zuschauer in der Weimarer Asbach-Halle nicht zu enttäuschen.

So gerieten die Sächsinnen frühzeitig in Rückstand, konnten jedoch immer wieder an die stärker werdenden Weimarerinnen heran kommen. Trotz der nun einsetzenden lautstarken Unterstützung von den Zuschauerrängen konnten sich die HSV-Damen nie gravierend absetzen. Pünktlich zur entscheidenden Satzphase drehten die Schmetterlinge nochmals auf, Weimar leistete sich hingegen leichte Abstimmungsfehler und musste beim Stand von 24:20 mit ansehen, wie Nicole am Aufschlag den Ball ins Netz beförderte! Schlimm für Nicole, dass sie nun 13 Getränke spendieren muss, jedoch gut für die Weimarer Mannschaft, die damit noch eine Chance auf den Satzerfolg erhielt. Der darauffolgende Punktgewinn ging jedoch wiedermal an den SSC Leipzig, woraufhin die Schmetterlinge nun vollends ihren Emotionen freien Lauf ließen und diesen schönen, vom Team- und Kampfgeist betonten Sieg ausgelassen bejubelten!

 

Damit hatte wohl im Vorfeld niemand gerechnet. Schon gar nicht die Thüringer Presse, über die der Weimarer Trainer Stefan Mosig vor der Partie verlautbaren ließ, dass der SSC Leipzig als Achtplatzierter der aktuellen Tabelle kein allzu schwerer Gegner sei.

Dabei hatte er wohl die Rechnung ohne die 12 angereisten SSCLerinnen und ihren Trainer Lutz gemacht, die siegeshungrig wie schon lang nicht mehr von der ersten Ballberührung bis hin zum viel umjubelten Matchball all ihr Können in die Waagschale warfen und schließlich mit einem 3:0-Auswärtssieg verdeutlichten, dass man sie nicht unterschätzen sollte.

 

Gleiches gilt jedoch auch für uns: am kommenden Samstag machen sich die Damen vom Tabellenletzten Geraer VC auf die Reise nach Leipzig, im Gepäck ihre neue texanische Verstärkung, auf die wir alle schon sehr gespannt sind. Diese Regionalligasaison ist immer für eine Überraschung gut! Im Hinspiel konnten wir sie noch mit 3:2 knapp bezwingen, wir hoffen, dass wir auch diesmal wieder mit leidenschaftlichem Volleyball zu überzeugen wissen! Wir würden uns freuen, wenn uns dabei möglichst viele lautstark unterstützen - wir sehen uns am Samstag (04.02.) um 19.30 Uhr in Engelsdorf!

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