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Derbytime mit Negativausgang

Autor: Jenny Langguth Erstellt: 1. März 2010 11:50 ; zuletzt bearbeitet: 1. März 2010 15:17

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Am sonnigen Samstagnachmittag trafen sich die Schmetterlinge des SSC Leipzig in der Turnhalle des TSV Leipzig 76 um den Zuschauern ein fulminales Derby zu liefern. Was am Ende daraus geworden ist, ist aus Sicht der Ladies eher weniger spektakulär.

 

Pünktlich 17 Uhr pfiff der Schiedsrichter die Partie an. Der Satz plätscherte förmlich dahin. Bis zum 16:16 liefen die Ladies immer einen ein-bis-zwei-Punkte Rückstand hinterher, doch dann gelang die Wende, man holte auf und führte den Satz mit 25:23 nach Hause. Erster Satzgewinn! Mit dem Seitenwechsel setzten die Mannschaften den Zuschauern ein genaues Spiegelbild des ersten vor die Nase. Am Ende freute sich der TSV über ihren ersten gewonnen Satz gegen den SSC Leipzig (23:25). Deutlich überrascht zeigte sich unsere Mannschaft über die durchaus starke Gegenwehr der Gastgeberinnen, wollten diese sich für die 3:0 Hinspielniederlage revanchieren. Diesen überaus starken Willen präsentierte der TSV im dritten Durchgang. Konnten die Ladies bis zum 4:4 noch mithalten, drücken die Gegner ab dem 14:15 dem Spiel ihren endgültigen Stempel auf. In dieser Phase des Derbys bekamen die Schmetterlinge kein Bein aufs Parkett und verloren mit 16:25.

 

„Jetzt oder nie!", hieß die Devise. Die Ladies bäumten sich noch einmal auf. Führten schnell mit 11:6. Fühlten sich sicher - zu sicher - der TSV kam wieder ran 11:10. Dann ein Spiel auf Augenhöhe. Bis zum 19:19 ein ausgeglichenes Spiel. In dieser Phase des Matches bot man den Zuschauern etwas für ihr Kommen: lange und spektakuläre Spielwechsel durch unglaubliche Abwehraktionen und viel Einsatz. Jetzt war es auch ein richtiges Derby mit gleichwertigen Gegnern - nicht nur weil es die Tabelle zeigte, traten doch die direkten Tabellennachbarn der Stadt Leipzig gegeneinander an, sondern auch weil dies auf dem Feld dargeboten wurde. Doch warum die Gäste beim Stand von 19:19 nicht mehr so weiter spielten wie bisher, kann nur jede Spielerin des SSC selber wissen. Zumindest wurde nur noch ein Punkt erzielt und der TSV gewann am Ende verdient 1:3 (20:25). Präsentierten diese sich im gesamten Spiel frischer, einsatzbereiter, geschlossener und siegeshungriger als unser Team.

 

Jetzt heißt es die Köpfe schnellst möglich frei zu bekommen, den Spaß am Spiel wieder zu finden und nächstes Wochenende in eigener Halle der Mannschaft aus Erfurt, dem wahrscheinlich diesjährigen Regionalmeister, den Kampf an zu sagen, um unseren Zuschauern lukrativen und spannenden Volleyball zu zeigen. Denn dann heißt es wieder:

 

„And now Ladies - lets go!"

Kommentar von einer eurer Fans

Erstellt: 3. März 2010 15:03

Hallo Ladies,

Köpfe hoch! Einen schlechten Tag hat jeder mal. Ihr könnt es doch viel besser. Im Spiel gegen Erfurt zeigt Ihr das wieder, da bin ich sicher. Während dem Spiel mehr miteinander reden, wie immer kämpfen, eine für alle, alle für eine - und dann zeigt ihrs den Erfurterinnen.. Also Köpfe hoch und durch!

 

Kommentar von Lutz

Erstellt: 3. März 2010 17:00

Na diesem Fan kann man sich doch vollständig anschließen.

Nach langem Grübeln, woran es denn nun am letzten Wochenende gelegen haben könnte, dass wir in keiner Phase des Spieles unsere Leistung abrufen konnten, bin ich auch inzwischen der Meinung: abhaken und mit neuem Elan an die kommenden Aufgaben und die werden bestimmt nicht leichter.

Ich hoffe, dass wir dann wieder mit etwas mehr Lockerheit in den Köpfen und großem Engagement auf dem Parkett  unsere bisher großartige Saison zu einem guten Ende bringen.

 

Euer Trainer

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