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Doppelsieg am Wochenende - Film ab:

Autor: Kristin Cziommer Erstellt: 15. März 2010 07:35 ; zuletzt bearbeitet: 16. März 2010 09:21

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Klappe die 1.

 

Akteure: die Mannschaft des SV Post Gera und die Schmetterlinge des SSC Leipzig

Drehort: Sporthalle Tins in Gera

Spielzeit: 13.03.2010, 16 Uhr

 

Die Regie der Gastmannschaft übernahm Lutz Feichtinger und ordnete von Beginn an hohe Aufmerksamkeit und Einsatzbereitschaft an. Denn Selbiges stand wohl auch im Drehbuch der Gastgeberinnen geschrieben, da sie im Hinspiel „kein Fuß auf's Parkett" bekamen und sich nun von einer anderen Seite zeigen wollten. Dieses Vorhaben ging auf, doch mit dem Bewusstsein, dass es sicher nicht so einfach werden würde, wie noch im November letzten Jahres, hielten die Leipzigerinnen dagegen. So entwickelte sich von Beginn an eine spannende Szenerie, in der sich bis zur Mitte des ersten Satzes keine der beiden Mannschaften absetzen konnte. Durch einige kleine Unkonzentriertheiten auf der Seite der Geraerinnen, insbesondere durch druckvolle Aufschläge der Gäste initiiert, konnte in der Schlussphase des Satzes ein 4-Punkte-Vorsprung und der Satzball für die Leipzigerinnen erkämpft werden. Doch wer damit an den Satzerfolg der Gäste glaubte, irrte. Trotz zweier Regieanweisungen durch Trainer Feichtinger (24:22 und 24:24), konnten seine Schützlinge nur noch einen Punkt einfahren und gaben den Satz letztendlich kopfschüttelnd mit 25:27 ab. Nun hieß es aber diesen nicht in den Sand zu stecken und weiter druckvoll zu agieren und  mit letzter Konsequenz die kommenden (hoffentlich nur noch drei) Sätze über die Bühne zu bringen. Dementsprechend gingen die Schmetterlinge nun von Beginn an vor und gleich mit vier Punkten in Führung. Dank mannschaftlicher Geschlossenheit und sichtlicher Freude am Spiel konnte selbst die Aufholjagd der Gastgeberinnen am Satzende (21:22) den ersten Leipziger Satzgewinn in dieser Partie nicht mehr gefährden. Nun war alles wieder offen und auf Leipziger Seite herrschte Erleichterung, dass das Ende des zweiten Satzes nicht dem des ersten glich (trotz leichter Anwandlungen). Um solche Spannungen im weiteren Spielverlauf zu vermeiden, hieß es nun weiterhin „keine Luft ran zu lassen". So stellte sich das Leipziger Team immer mehr auf die gegnerischen Stärken (und Schwächen) ein, brachte die Annahme in Verlegenheit, bekam endlich die Geraer Linkshänderin durch gute Blockaktionen in Griff und auch die kämpferische Abwehr der Gastgeberinnen stieß - Dank guter Zuspiele wirkungsvoll in Szene gesetzter Angreiferinnen - an ihre Grenzen. So gestaltete sich der dritte Durchgang deutlich zu Gunsten der Leipzigerinnen über die Etappen 10:3 und 19:13 bis hin zum Satzerfolg 25:19. Im vierten Durchgang bäumten sich die Geraerinnen noch einmal auf, gingen zeitweise sogar mit 5 Punkten in Führung (7:12). Doch nach den zwei letztlich verlorenen Spielen gegen den Tabellennachbarn aus Leipzig und den Tabellenführer aus Erfurt haben die Leipzigerinnen zurück zu ihrer alten Form gefunden und konnten Dank dessen den anfänglichen Hänger (diesmal glücklicherweise nicht am Satzende) im vierten Satz wettmachen und endlich mal wieder 2 Siegpunkte verbuchen.

Resümierend lässt sich feststellen, dass der Kinderüberraschungsei-Werbeslogan sehr passend für  diese Begegnung des 17. Spieltages ist: Spannung, Spiel und Schokolade.

 

Klappe die 2.

  

Akteure: die Mannschaft des FSV Reichenbach und die Schmetterlinge des SSC Leipzig

Drehort: Sporthalle Weinholdschule Reichenbach

Spielzeit: 14.03.2010, 14 Uhr

 

Diese Begegnung gingen die Leipzigerinnen - gewarnt vom Satzerfolg der Reichenbacherinnen gegen den Drittplatzierten Dresdener SC - konzentriert an. Die wegen Tief Daisy verschobene Partie sollte also nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Grundsätzlich stand das Spiel gegen die Mädels des FSV Reichenbach an diesem Wochenende unter einem guten Stern: zum einen wegen des Befreiungsschlages gegen Gera und zum anderen der nun langsam frühlingshaften Witterungsbedingungen, die eine problemlose Anfahrt ermöglichten. So sollte es dann auch kommen und die Leipziger Schmetterlinge drückten dem Spiel schnell ihren Stempel auf und gewannen den ersten Durchgang mit 25:11. Doch so leicht wollten es die Vogtländerinnen ihren Gegner nicht machen, überraschten mit kämpferischen Abwehraktionen und platzierten Angriffen und zeigten damit der stark vertretenen Reichenbacher Fangemeinde und den Leipzigerinnen, dass sie sich nicht so leicht geschlagen geben. Hinzu kamen vermehrt Eigenfehler auf Seiten der Gäste, die sie erst gegen Ende des Satzes in Griff bekamen. Nach dem 25:20 waren die Leipzigerinnen froh, noch rechtzeitig den Kopf aus der Schlinge gezogen zu haben und agierten im dritten Satz wieder entsprechend überlegen (25:14).

Will man bei dieser Begegnung das Überraschungsei-Werbeslogan-Resümee ziehen, muss man feststellen, dass die Spannung etwas kurz gekommen ist, was aber nach dem samstäglichen Krimi zu vernachlässigen ist.

 

Letztendlich sind alle über ein siegreiches Wochenende glücklich gestimmt, an dem „der Block herausragendes Element war" und die Leipziger Schmetterlinge wieder zu ihrer alten Form gefunden haben, sodass die letzte Partie dieser Saison gegen den Vereinskontrahenten kommen kann.. Dann heißt es wieder: And now Ladies - let's go!

Kommentar von Lutz

Erstellt: 15. März 2010 13:19

Nachdem wir nun Sieg 10 und 11 der laufenden Saison eingefahren haben, sind nahezu alle Wünsche in Erfüllung gegangen.

Nach 500km Autofahrt und zwei siegreichen Auswärtsbegegnungen konnten alle beruhigt und glücklich einschlafen.

Vielleicht träumte der eine oder andere SSC-Schmetterling gar von der runden Zahl von 40 gewonnenen Sätzen Winken.

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