Struktur der Nachwuchsförderung in Sachsen

Struktur der Nachwuchsförderung in Sachsen

Mit Ausnahme der TSP arbeiten Landes- und Bundesstützpunkt vereinsübergreifend als Trainingseinrichtung des Fachverbandes, d.h. der Landes- und der Spitzenfachverband bieten mit ihrem Stützpunktsystem den talentierten Kindern und Jugendlichen eine qualitativ hochwertige sportliche Ausbildung. Die Entscheidung, welchem Verein ein in diesem System trainierendes Talent angehört, trifft es in Gemeinsamkeit mit seinen Eltern und seinem Heimtrainer selbst. Die Entscheidung für Verbleib oder Wechsel ist unbedingt zu respektieren. Das bedeutet u.a., dass ein Schüler, der aufgrund seiner sportlichen Leistungen an eine sportbetonte Schule (Sportgymnasium, Sportmittelschule) wechselt und damit bessere Förderbedingungen erhält, trotzdem weiterhin für seinen Heimatverein spielen kann.
Dieser allgemeine Grundsatz darf allerdings nicht die Talententwicklung in Sachsen hemmen.
Vereine, die in ihren Strukturen kein spitzensportliches Umfeld sichern können, sollten im Interesse einer weiteren Fortentwicklung ihrer Talente den betreffenden Sportlern und deren Eltern den Vereinswechsel empfehlen.
Von dem "Spitzensportverein" muss erwartet werden, dass er vertrauensvoll und partnerschaftlich mit allen Vereinen aus der Region zusammenarbeitet. Bei notwendigen Wechseln im Sinne der weiteren Leistungsentwicklung sollte "er" für einen angemessenen Ausgleich sorgen. Der Landesfachverband sollte für solche Vereine eine weitere Form der Anerkennung finden.

Der Talentstützpunkt

Der Talentstützpunkt ist ein vom Landesfachverband vergebenes Prädikat für einen Verein/Abteilung mit ausgezeichneter Arbeit im Nachwuchsleistungssport. Er ist schwerpunktmäßig bezogen auf die Etappe des Grundlagentrainings. Eine vereinsübergreifende Betreuung von Talenten ist in Abhängigkeit von den regionalen Gegebenheiten möglichst anzustreben. Eine Bestätigung des Stützpunktes erfolgt durch den LFV anhand festgelegter Kriterien für einen Zeitraum von 1 Jahr.
Der SV Lok Engelsdorf erhielt die Bestätigung auch in dem Jahr 2007.