Talentstützpunkt I (2. Bezirksklasse)

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U17-Beach-Turnier am Barleber See in Magdeburg - Wir haben Magdeburg und Schönebeck „gerockt“!

Autor: Thomas; Erstellt: 17. Mai 2011 07:45

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Nach den ersten Beach-Einheiten wollten sich die Mädchen erstmals in diesem Jahr in einem Turnier beweisen. Und es gab gleich alles, was Beach-Volleyball zu bieten hat: tolle Atmosphäre am Barleber See mit einem A-Cup der Damen und Herren, erst Sonnenschein, dann starker Wind und Regen und natürlich ein langes, schweres Turnier mit 9 Mannschaften.

 

Gespielt wurde zunächst in 2 Gruppen, wobei Caro/Susi und Pia/Stephie die deutlich schwerere Gruppe mit den an 1 und 2 gesetzten Teams aus Schönebeck hatten. Gleich das erste Spiel von Pia/Stephie war an Spannung und Dramatik fast nicht zu überbieten, konnte 21:10 / 22:24 / 15:13 gegen das an 1 gesetzte Team aus Schönebeck gewonnen werden und machte mehr Lust auf Beachvolleyball. Genau das setzten Caro/Susi auch um, gewannen ihre drei Spiele und standen als Gruppenerster, vor Pia/Stephie, im Halbfinale. In Gruppe 2 durften sich Franzi/Sophia und Krissi/Isa mit 3 weitern Teams aus Schönebeck/Magdeburg messen. Franzi/Sophia gewannen ihre vier Spiele souverän. Technisch sicher und viel Spielwitz waren sie DAS Beach-Team des Tages. Dagegen brauchten Krissi/Isa lange, um ins Turnier zu finden. Nach dem ersten nervösen Zittersieg und der Niederlage gegen Franzi/Sophia war es gut, dass sie noch zwei Spiele hatten und sich deutlich steigern konnten. So standen auch hier diese beiden Taems im Halbfinale und der „Beach vom Barleber See“ gehörte den Engelsdorfer Mädels.

 

Die beiden Halbfinalspiele konnten Franzi/Sophia gegen Pia/Stephie und Krissi/Isa gegen Caro/Susi jeweils 2:0 gewinnen. Damit kam es wieder zu den Gruppenspielpartien, aber dieses Mal im Spiel um Platz 3 – Caro/Susi gegen Pia/Stephie und im Finale – Franzi/Sophia gegen Krissi/Isa. In zwei knappen Spielen gewannen nach einem langen Tag und bei starkem Wind die Teams mit etwas mehr Glück, aber auch einem „bisschen mehr Willen“.

 

3. Platz Caro/Susi - Pia/Stephie 15:11 / 15:13

 

Finale Franzi/Sophia – Krissi/Isa 15:10 / 16:14

 

Glückwunsch Mädels!

 

Franziska Trapp, Sophia Mälzer, Kristin Lehrer, Isabelle Schreiner, Caroline Rostek, Susanne Anderegg, Pia Stodal, Stephanie Knospe

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TSP-Spielerin Tanita Königsheim erringt mit Landesauswahl 2. Platz beim Bundespokal & erhält Einladung zum Jugendnationalmannschaft-Sichtungslehrgang

Autor: Romy Albrecht; Erstellt: 20. Oktober 2008 09:17

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Nach drei Trainingslagern in den letzten beiden Monaten fand nun endlich der 1. Bundespokal des Jahrgangs 1994/1995 in Hamm/Sieg statt. Mit Tanita Königsheim war auch eine Spielerin des Talentstützpunktes Engelsdorf in der Landesauswahl Sachsens vertreten.

Die Mannschaft, die sich zum größten Teil aus Spielerinnen zusammensetzt, die das Sportgymnasium in Dresden besuchen, beim dortigen VC Olympia täglich trainieren und in der Sachsenliga ihre Wettkampferfahrungen sammeln,  bereitete sich zuvor eine ganze Woche lang auf dem Rabenberg intensiv auf diesen Saisonhöhepunkt vor. Während in früheren Trainingslagern vor allem die Konditionierung im Mittelpunkt stand, ging es in den Tagen vor dem Bundespokal vor allem um taktische Dinge.

Bereits am Freitagabend mussten die Mädchen von Landestrainer Tronick im Auftaktspiel des Bundespokals gegen die Thüringerinnen ran. Auch Tani stand beim 2:0-Erfolg mit auf dem Parkett, steuerte als Mittelblockerin den einen oder anderen Punkt zum Auftaktsieg bei. Besonders beeindruckt zeigte sich die Engelsdorferin von der Stimmung auf, vor allem aber neben dem Spielfeld. Da wurde jeder Punkt beklatscht, lautstark bejubelt, zum Teil sogar besungen. „Dadurch legte sich nicht nur meine Aufregung ganz schnell, sondern ich war auch sofort drin im Spiel und hatte schnell das Gefühl, schon lange in dieser Mannschaft zu spielen", meinte die Dreizehnjährige.

Nachdem in der Vorrunde auch gegen Nordbaden 2:0 gewonnen wurde, gelangen in der Zwischenrunde deutliche 2:0-Siege gegen Saarland und Südbaden. Im Halbfinale trafen die sächsischen Nachwuchsvolleyballerinnen erneut auf die Landesauswahl aus Thüringen und machten mit einem weiteren Zweisatzerfolg den Finaleinzug perfekt.

Tanita, in allen Begegnungen an der Seite ihrer sächsischen Mannschaftskolleginnen im Einsatz, hatte großen Spaß, fand ihre Blockarbeit ganz ordentlich und freute sich über erfolgreich abgeschlossene Meterball-Angriffe. „Mit den Aufsteigern kam ich noch nicht so klar und auch in der Annahme muss ich noch deutlich stabiler werden", analysierte die TSP-Spielerin selbstkritisch. 

Das Finale gegen Bayern, zu dem die Sächsinnen patriotisch mit grün-weiß bemalten Fingernägeln antraten, entwickelte sich nach Aussagen des Landestrainers zu einem „Aufschlag-Annahme-Spiel". Während die Gegnerinnen aus Süddeutschland sofort mit ihren harten und variablen Aufgaben punkteten, fanden die Sächsinnen in beiden Sätzen nur mühsam ins Spiel (1. Satz: 0:7). Insbesondere die Annahme wackelte in diesem Finale zu oft, sodass es letztlich zur einzigen Niederlage im Turnier kam. Trotzdem ein Super-Ergebnis! Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle!

Nach kurzer Enttäuschung über das verlorene Finale freute sich das Team spätestens bei der Siegerehrung, zu der die bayerischen Gewinnerinnen im Dirndl aufliefen, über die gewonnene Silbermedaille. Für sechs sächsische Spielerinnen, unter ihnen auch Tanita, gab es im Anschluss daran vom Bundestrainer, der sich die Turnierspiele angesehen hatte, eine Einladung zum einwöchigen Sichtungslehrgang für die deutsche Jugend-Nationalmannschaft Ende November in Kienbaum.

 

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