U 18 - 1. Mannschaft

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Engelsdorfer U18 schmettert sich zum Bezirksmeistertitel

Autor: Franziska; Erstellt: 23. November 2011 07:53 ; zuletzt bearbeitet: 23. November 2011 18:03

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Nach langer Zeit wurden die Mädels der U18 am vergangenen Sonntag wieder einmal vereint. Sonst spielen wir nämlich in insgesamt fünf verschiedenen Mannschaften und hatten nur ein einziges gemeinsames Training (leider mit wenig Beteiligung) im Vorfeld der Bezirksmeisterschaft. 

Nun stand also schon das Finale der U18 gegen unseren Erzrivalen VV Grimma an.

Trotz dieser eher ungünstigen Voraussetzungen stiegen wir mit viel Selbstvertrauen und Begeisterung in die Partie ein. Der 1. Satz lief grandios. Bis auf ein paar Fehler in der Abstimmung passte alles, von der Abwehr bis zum Angriff. Grimma hatte in diesem Auftaktsatz einfach nicht stattgefunden. Allerdings muss aus Gründen der Fairness erwähnt werden, dass einer der beiden Eckelmann-Zwillinge leider verhindert war und Grimma deshalb mit einer geschwächten Mannschaft an den Start gehen musste.

Der zweite Satz verlief ähnlich dem ersten, auch wenn Grimma sich nun Punkt für Punkt steigerte und uns einige Male in Bedrängnis brachte. Doch am Schluss hatten wir die Nase vorn. Normalerweise hätten wir jetzt mit 2:0 gewonnen, doch das Finale als Höhepunkt dieses Turnieres sah drei Gewinnsätze vor. Obwohl wir uns fest vorgenommen hatten, nun den Sack zuzumachen, wollte im nächsten Durchgang einfach nichts klappen. Die Grimmaerinnen, die jetzt richtig aufdrehten, witterten ihre Chance. Das Finalduell wurde nun zu einem wahren Krimi. Die Stimmung in der Halle hatte ihren Höhepunkt erreicht. Am Ende dieses Durchgangs mussten wir uns - nachdem wir selbst zwei Matchbälle nicht genutzt hatten - dem Gastgeber geschlagen geben.

Der 4. Satz sollte nun - so unser Plan - der letzte und damit für uns siegbringende sein. Doch wir begannen mit einem klassischen Fehlstart. Die starken Grimmaer Aufschläge setzten uns mächtig unter Druck. Mit mutigen Angriffen befreiten wir uns jedoch aus der Umklammerung. Zur Satzmitte waren wir mit Grimma gleichauf und zogen weiter an. Die Mädels aus Grimma ahnten nun, was ihnen bevorstand. Obwohl sie bis zum
Schluss nicht locker ließen, kam ihr Aufbäumen an diesem Tag zu spät. Wir machten fast keine Fehler mehr und bejubelten am Ende ausgiebig unseren Titelgewinn. Und der war alles andere als unverdient. Wir hatten mutig und variabel, besonders über die Mitte, gespielt. Nicht nur Meterbälle, sondern auch Aufsteiger, Aufsteiger-Kopf und Meter- Schuss, was wir vorher noch nie gemeinsam geübt hatten und überhaupt erst seit kurzem können.

Wir waren eine geschlossene Mannschaft, haben ein souveränes Halbfinale und ein überragendes Endspiel abgeliefert. Das Training hatte sich also gelohnt!

Vor der Sachsenmeisterschaft müssen wir zwar noch ein bisschen üben, aber wenn wir mit derselben Stimmung, mit viel Spaß, Selbstvertrauen, Mut und Kampfgeist dort antreten, brauchen wir keine Angst vor den anderen Mannschaften zu haben.

Zur Siegerehrung wurden nicht nur der Bezirksmeister und die Platzierten geehrt, sondern auch die beste Spielerin, welche in diesem Jahr aus unseren Reihen kam. Die Wahl fiel auf Tanita Königsheim, die als einzige aus unserem Team schon in der Regionalliga spielt!

Gratulation an Grimma, unsere langjährigen Rivalen, sowie an Lok II, die ganz knapp an einer Medaille vorbeigeschlittert waren und sich Rang 4 sicherten. Ein Dankeschön gebührt auch Herrn Pabst und Herrn Möx.



Fragen an unseren U18-Trainer Lothar Möx.

War der Gewinn der Meisterschaft zu erwarten?
„Nachdem sich beide Mannschaften schon zweimal in den Vorrunden auf Augenhöhe gegenüber standen, wussten wir, Sieger wird der, der das bessere Gesamtpaket an diesem Tag hat."

Was war am Finaltag ausschlaggebend?
„Im ersten Satz erzielten wir ein klaren Start /Ziel-Sieg. Auch im zweiten Satz konnte der  Grimma dem Aufschlag und Angriffsdruck anfänglich wenig entgegen setzen. Erst in der zweiten Hälfte des Satzes kam Grimma ins Spiel und zeigte, was wir noch zu erwarten hatten. Im 3. Satz kam es, wie es so oft im Volleyball kommt, der Gegner spielt alles oder nichts. Schnell kamen wir in Rückstand und standen uns selbst in Weg. Mit zwei schnellen Auszeiten und mit der lautstarken Unterstützung der zahlreichen Fans am Spielfeldrand, kam die Engelsdorfer Lok wieder in Fahrt. Jetzt waren beide Teams im Spiel angekommen und es entwickelte sich ein würdiges Finale. Nach drei nicht genutzten Satzbällen mussten wir uns jedoch mit 26:28 geschlagen geben." 

Wie verkrafteten die Mädels diesen Satzverlust?
„In der Satzpause entwickelte sich ein richtig geiles Teamwork. Die Einwechselspieler puschten das Team und alle wollten nur eins, den dritten entscheidenden Satzgewinn. Die mitgereisten Eltern und Fans gaben alles, es entwickelte sich zum Heimspiel. Der 4 Satz war von beiden Seiten von viel Nervosität geprägt. Erst beim Spielstand 19:20 gab, wie im gesamten Spielverlauf, unser Aufschlagdruck die Entscheidung."

Wie lautet dein Fazit zur Meisterschaft?
„Ich habe schon einige Teams betreut, aber noch keins mit so vielen Emotionen. Jede Träne war es wert. Ich gratuliere dem Team zu der gezeigten Leistung."

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U16/18 - Hallensaisonabschlussparty läutet Sommersaison ein

Autor: Jan Zangrando; Erstellt: 29. Mai 2011 12:35 ; zuletzt bearbeitet: 29. Mai 2011 12:52

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Zugegeben - die Sonnenbrillen mussten nicht getragen werden und wer vergessen hatte, seinen Körper in Sonnencreme zu tunken, hatte auch nicht wirklich einen Fehler gemacht. Menschen mit langen Bein- und Armkleidern wurden an diesem Freitagnachmittag ebenso viele gesichtet wie (Nicht-)Aktive mit Kurz- und Kürzestklamotten. Der vom Wetterdienst angekündigte Regen hatte zwar weitestgehend ein Einsehen mit anderen Stadtteilen Leipzigs, nicht aber mit dem Engelsdorfer, sodass das U 16/18 – Saisonabschluss – Beachturnier zum Erhalt der gesundheitlichen Stabilität aller Beteiligten das eine oder andere Mal unterbrochen werden musste.

Dass es dennoch nicht ganz ohne Verletzte abging, hatte allerdings nichts mit Tief „Isaak“ zu tun. Gute Besserung, Susi! Die Verletzung des kleinsten aller ihrer „Fußfinger“ hatte für sie am Freitag das frühzeitige Turnieraus bedeutet. Wir alle hoffen, dass deine Zehe ein Einsehen hat und du am kommenden Samstag wieder um den Sieg im anhaltinischen Sand beachen kannst.

 

Ihre Mitspielerinnen Kristin, Caro R. und Pia versuchten in der Folgezeit den Ausfall Susis mit noch größerem Einsatz wettzumachen und dies gelang ihnen ganz hervorragend. Am Ende hatten sie drei ihrer vier Turnierspiele gewonnen und sich dafür mit dem Turniersieg belohnt. 

 

Den zu erringen war auch deshalb nicht so einfach, weil die Spiele selbst immer wieder durch Aktionsrunden unterbrochen wurden, bei denen zusätzliche Punkte errungen werden konnten. Mal musste der Gegner im Tauziehen bezwungen werden, dann galt es um die Wette zu laufen, Karten zu sammeln, Rätsel zu lösen, Gegenstände aufs Spielfeld zu tragen, Frisbee zu spielen und zum Spielende hin musste man sich konzentriert immer wieder neuen Zählweisen stellen, die häufiger so manchen klaren Vorsprung schmelzen ließen und letztlich für den einen oder anderen überraschenden Endstand sorgten. 

 

Als nach den 10 Spielen drei Mannschaften jeweils 4 Punkte auf ihrem Konto verbucht hatten, musste zwischen diesen ein zusätzliches Felderoberungsturnier über die Platzierungen entscheiden. Dieses gewann das Team um Jugendbeachtrainer Thomas, der mit Tani, Steffi, Sophia und Silke gespielt hatte, ganz souverän und sicherte sich damit Platz 2. Michelle, Franzi, Anna, Marco und Andre staubten die letzten wertvollen ideellen Metall-Medaillen ab, während es für Anni, Caro D., Nina, Christoph und Mirko nur zu „Holz“ reichte. 

 

Das alles interessierte Anna, Claudi, Christian, Ralf und Steffen, die am Ende Fünfte wurden, schon nicht mehr. Zu diesem Zeitpunkt hatten sie sich bereits die ersten Steaks und Würste gesichert und ihr großes Frustessen begonnen. Nein, nein – da gehen dem Schreiberling doch gerade etwas die Pferde durch. Denn Frust hat an diesem Tag keiner geschoben, vielmehr war es ein Saisonabschluss, der den über 40 Beteiligten viel Spaß gemacht hat und der nach dem sportlichen Teil in einer Fressorgie seine Fortsetzung fand. 

 

Neben dem Gegrillten wurden selbst zubereitete Salate, Kuchen, Obst und Süßigkeiten verputzt, zum größten Teil wohl Sponsorenleistungen der Erziehungsberechtigten, die sich an diesem Nachmittag zahlreich eingefunden hatten, um ihre Kinder aktiv auf den Beachfeldern zu unterstützen oder aber den äußeren Rahmen zu organisieren. Nicht nur deshalb gebührt ihnen ein großes Dankeschön, sondern vor allem auch dafür, dass sie während der gesamten Saison wie eine Wand hinter den Mannschaften ihrer Sprösslinge gestanden und damit einen beachtlichen Anteil an den (Hallen-)Erfolgen der Engelsdorfer Volleyballabteilung hatten.

 

Nun geht es nahtlos weiter. Der Sommer zeigt sich schon seit Wochen – mit Ausnahme des vergangenen Freitags – von seiner besten Seite und unsere Mädels wollen es ihm gleich machen. Erste Erfolge im Sand konnten bereits bejubelt werden, das diens- und freitägliche Beachtraining trägt also schon erste Früchte.

 

Insofern haben die „Hallentrainer“ die Saisonabschlussfeier auch dazu genutzt, um den Staffel- bzw. Trainingsstab für die kommenden Wochen an die „Beachtrainer“ abzugeben. Aber nicht für zu lange, denn bekanntlich werden die besten Wintersportler im Sommer und die erfolgreichsten Sommersportler im Winter gemacht.  

 

Foto: http://fc02.deviantart.net/fs7/i/2005/225/1/d/Beach_volleyball_party_by_Super_Mario_Ladies.jpg  

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Fluch des 4. Platzes bei Sachsenmeisterschaften nicht besiegt

Autor: Jan Zangrando; Erstellt: 6. März 2011 19:54 ; zuletzt bearbeitet: 6. März 2011 19:57

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Dass am Turnierende die eine oder andere Träne vergossen wurde, war absolut verständlich, hatte man doch auch beim diesjährigen Nachwuchs-Saisonhöhepunkt ganz knapp die so heiß ersehnte Medaille verpasst. Diese wäre der krönende Abschluss einer insgesamt engagierten, abwechslungsreichen und spannenden U18-Teamarbeit während der gesamten Saison gewesen.

 

Und dieser Medaillengewinn war auch das Ziel für die Sachsenmeisterschaften, die am heutigen Sonntag die sechs besten sächsischen Mannschaften dieser Altersklasse nach Grimma geführt hatte. Im ersten der beiden Vorrundenspiele hatten wir zunächst unsere Kräfte mit dem bundesligaerfahrenen Nachwuchs des Dresdner SC  zu messen. Alles andere als ein klarer Sieg des Turnierfavoriten wäre mehr als eine Sensation gewesen. Unsere deutliche 0:2 (11,6) - Niederlage gegen den späteren Sachsenmeister war also kein Beinbruch, sondern bot vielmehr die Möglichkeit, uns unter Wettkampfbedingungen auf das entscheidende zweite Vorrundenspiel vorzubereiten. Dieses sollte bereits über den Einzug ins Halbfinale entscheiden. Unsere Kontrahentinnen aus Boxberg wussten in ihrem Spiel gegen Dresden mit einer beweglichen Feldabwehr und mutigen Netzaktionen zu überraschen. Unser taktisches Konzept sah vor, das Team von Beginn an mit langen Aufschlägen unter Druck zu setzen. Und dies gelang im 1. Satz ganz hervorragend. Mit jedem Punkt wuchs nicht nur unser Vorsprung, sondern auch unser Selbstvertrauen. Am Ende stand ein deutliches 25:13, wahrscheinlich zu deutlich, wie der unkonzentrierte Start in den nächsten Durchgang vermuten ließ. Bis zur Satzmitte liefen wir einem Rückstand hinterher, den wir erst beim 20:20 egalisieren konnten. Vier Punkte später - beim 24:20 - schien der Satz für uns entschieden. Nach weiteren vier Punkten hatten die Boxbergerinnen ausgeglichen und der Satz stand auf des Messers Schneide. Nun zahlte sich aus, dass wir von Beginn an auf mutige Aktionen am Netz und im Aufschlag gesetzt hatten, sodass uns letztlich diese Risikobereitschaft den Satz (27:25) und damit das Spiel sicherten.

 

Im 1. Satz des Halbfinales gegen den VV Grimma boten wir nicht nur unsere beste Turnier-, sondern unsere beste Saisonleistung an. Der Bezirksmeister kam mächtig ins Schwitzen, als es uns mit einer Aufschlagserie gelang, einen 7:12-Rückstand in eine 14:12-Führung umzuwandeln. Nun lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch, gaben keinen Ball verloren und boten den Fans beider Seiten beste Volleyballkost. Noch beim 22:22 war alles möglich, am Ende setzte sich dann aber doch die individuelle Klasse, insbesondere die der beiden bundesligaerfahrenen Eckelmann-Zwillinge, durch und Grimma gewann diesen spektakulären Durchgang mit 25:22. Den 2. Satz dominierte schließlich der Favorit, der sich frühzeitig mit einer Aufschlagserie von Greta Dölle abgesetzt hatte, und diesen klar und verdient 25:15 gewinnen konnte.

Im Spiel um die Bronzemedaille war unserer Mannschaft von Beginn an anzumerken, dass das Turnier - wir spielten jetzt das 4. Spiel in Folge, insbesondere aber das Halbfinale gegen Grimma - viel Kraft gekostet hatte. Der Wille aller war zwar ungebrochen, die Bewegungen auf dem Spielfeld wurden aber langsamer, der Druck im Aufschlag und Angriff war nicht mehr durchgängig aufrecht zu erhalten. Aber auch unsere Gegnerinnen vom SC Riesa waren vom bisherigen strapaziösen Turnierverlauf gezeichnet, sodass sich keine der beiden Teams entscheidend abzusetzen wusste. Ärgerlich, dass der Schiedsrichter dann diese Aufgabe übernahm, als er 2 angebliche Sichtblocks unserer Mannschaft mit Punktgeschenken an die Riesaerinnen belohnte. Die dadurch in unserem Team aufgekommene kurze Phase der Verunsicherung nutzte der Gegner zum Punktausgleich, der ihnen ein mentales Plus bescherte, das wohl für den 27:25-Satzgewinn des Kontrahenten entscheidend war. Neben dem zunehmenden körperlichen Substanzverlust war für uns nun der Druck, den nächsten Satz gewinnen zu müssen, eine letztlich zu schwere Hypothek. Zu viele Punktgeschenke in Form von verschlagenen Aufgaben torpedierten immer wieder die erfolgreichen Bälle, die wir im K1 machten. Einen kleinen Zwischenspurt des Gegners in Form gelegter Bälle kurz vor Satzende konnten wir nicht mehr kontern und fanden erst wieder zur so wichtigen emotionalen Begleitung unseres Spieles zurück, als beim 18:23 die Messen bereits gesungen waren. Am Ende jubelte Riesa über den Gewinn der Bronzemedaille - durchaus verdient, weil sie sich letztlich stabiler im Angriff und in der Abwehr gezeigt hatten.

 

Der 4. Platz ist sicherlich nicht das, was sich die Mannschaft inklusive des Trainerteams gewünscht oder was sie nach der tollen gemeinsamen Trainings- und Wettkampfzeit verdient hatte. Am Ende waren es Nuancen, die über Sieg und Niederlage entschieden. Trotz der letztlich unbefriedigenden Schlussplatzierung hat die Mannschaft im Laufe der Sachsenmeisterschaft ihre beste Saisonleistung gezeigt und sich als funktionierende Einheit präsentiert. Bei aller Enttäuschung war man sich am Ende in einem einig: Spaß hat dieses U18-Spieljahr allen gemacht - den Spielerinnen und deren Trainer. Ein großes Dankeschön geht zum Schluss an die Eltern, die von Beginn der Saison an wie eine Wand hinter ihren Sprösslingen standen und viele zusätzliche Fahrdienste übernahmen.

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BM U18: Das Finale mit den 2 Gesichtern

Autor: Jan Zangrando; Erstellt: 29. November 2010 15:04

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Mit einer couragierten Leistung konnte unsere U18 das Finalspiel um die Bezirksmeisterschaft in den beiden ersten Sätzen gegen den klaren Favoriten aus Grimma offen halten. Die folgenden Abschnitte dominierten dann die Muldestädterinnen, die am Ende auch völlig verdient mit 3:1 (20, -20, 14,9) den Titel gewannen.

 

Wir haben nun noch die Chance, uns beim Turnier der Zweitplatzierten aus Chemnitz, Dresden, Ostsachsen und eben Leipzig eine der beiden noch zu vergebenden Tickets zur Sachsenmeisterschaft zu erstreiten. Klar ist schon, dass dieses Qualifikationsturnier am 23.01.2011 steigen wird, unklar noch ist der Ort des Geschehens.

 

Bereits zum dritten Mal in dieser Meisterschaft standen sich am Sonntag Grimma und wir in einem Finale gegenüber. Bisher ging es jeweils um die Vorrundensiege, die beide Male an die Truppe um die beiden zweitligaerfahrenen Eckelmann-Zwillinge gingen. Während das Endspiel im Oktober eine klare Sache war, mussten uns die Grimmaerinnen im September immerhin einen Satzgewinn zugestehen. Seitdem hatte sich unser Team, das sich aus Spielerinnen zusammensetzt, die in insgesamt 3 Wettkampfmannschaften aktiv sind, zu der einen oder anderen gemeinsamen Trainingseinheit, zu Testspielen und einer Turnierteilnahme zusammengefunden. Mein großer Dank gilt allen 12 Spielerinnen, die engagiert und einsatzfreudig diese zusätzlichen (meistens Wochenend-) Belastungen auf sich genommen haben, um als Mannschaft zusammenzuwachsen!

 

Die ersten beiden Sätze des BM-Finales am gestrigen Sonntag in Grimma waren der Lohn für die bisher sehr ordentliche Trainingsarbeit, nicht nur im U18-Team, sondern vor allem auch im Übungsbetrieb der Punktspielmannschaften.

 

Nachdem wir gestern mit dem Ausfall von Olli und Kristin gleich 2 Stammspieler zu ersetzen hatten, verletzte sich kurz vor Spielbeginn auch noch Nina, sodass unsere Annahme mit einem weiteren Handicap zu kämpfen hatte. Mit Isa, Tani und Claudi mussten sich nun gleich 3 Spielerinnen dem gegnerischen Service stellen, die als etatmäßige Mittelblocker in ihren Wettkampfmannschaften eigentlich von dieser Aufgabe entbunden sind. Solange Kondition und Konzentration reichten, solange machten sie ihren Job ausgezeichnet. Erst als mit zunehmender Spieldauer der Druck des gegnerischen Aufschlags wuchs, und damit auch der Punkteabstand zwischen beiden Teams, wurde die Fehlerquote größer, Mut und Risikobereitschaft schwanden und damit auch die Überzeugung, die Favoritinnen heute so richtig ärgern zu können.

 

 Gelungen war dies unserem Team vor allem im 2. Abschnitt, nachdem sie sich schon im 1. Satz achtbar geschlagen und dem Gegner 20 Punkte abgetrotzt hatten. Der Folgedurchgang war unser kleiner Höhepunkt am frühen Sonntagnachmittag. Druckvolle Aufschläge führten mehrfach zu direkten Punkten und die Annahme stand so gut, dass unsere Angreifer - von Franzi, die später als beste Spielerin des Finaltages ausgezeichnet wurde, gut in Szene gesetzt - ihre Aktionen mutig und erfolgreich abschließen konnten. Das war toller Volleyball und hat gezeigt, wozu wir in der Lage sind, wenn alle mitziehen und ihren Emotionen freien Lauf lassen!

 

In den nächsten beiden Sätzen, insbesondere dem letzten, demonstrierten dann die Grimmaerinnen, im Wissen um ihre technische und taktische Überlegenheit uns gegenüber, wie man sich einen Gegner zur Brust nimmt, der sich voller Ehrfurcht vor der Übermacht der Kontrahenten frühzeitig in sein Schicksal fügt. Es war wirklich schade, dass wir uns den Schwung des gewonnenen Durchganges nicht bewahren konnten und damit unseren Beitrag an einem weiterhin gutklassigen Finale schuldig blieben.

 

Am Ende war unseren Spielerinnen zwar die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben, aber noch ist ja nichts verloren. Auf dem Weg zur Sachsenmeisterschaft gilt es nunmehr die nächste Hürde zu nehmen und die wartet mit der Qualifikationsrunde Ende Januar auf uns.

 

Dort werden wir versuchen, an die Leistungen unserer jeweils zweiten Sätze der „Grimma-Spiele" des Septembers und Novembers anzuknüpfen und die Fahrkarte zu den Sachsenmeisterschaften zu lösen!

 

Herzlichen Glückwunsch an unsere Zweite, die sich am Ende über Bronze freuen konnte und ein großes Dankeschön an die vielen Eltern, die uns nicht nur im Finale lautstark unterstützt haben!

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U18 - 1.Mannschaft erneut Zweiter der BM-Vorrunde

Autor: Jan Zangrando; Erstellt: 25. Oktober 2010 02:07 ; zuletzt bearbeitet: 25. Oktober 2010 02:11

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Die 2. Runde der Bezirksmeisterschaften brachte keine nennenswerten Überraschungen.

 

Außer Susanne, die mit der Sachsenauswahl beim Bundespokal unterwegs war, versammelten sich alle Spielerinnen unserer Mannschaft am frühen Sonntagvormittag in Grimma, um sich weitere Punkte für die Halbfinalqualifikation des gesamten Wettbewerbes zu erstreiten.

 

In der Vorrunde entledigten wir uns souverän der Aufgaben gegen Borna (25:7,25:6), Markkleeberg (25:8,25:8) und unsere Zweite (25:10, 25:9). Im Überkreuzvergleich trafen wir im Anschluss auf die Vertretung von Krostitz, der wir auch nicht die Spur einer Chance ließen (25:10,25:6). 

 

Damit kam es auch gestern zum erwarteten  Finale zwischen dem VV Grimma und unserem Team.

 

Dieses Mal standen wir allerdings, anders als noch im September, von Beginn an auf verlorenem Posten. Die Muldetalstädterinnen agierten druckvoll, zeigten sich physisch und psychisch von ihrer besten Seite, während bei uns nicht viel zusammenlief. In dieser Konstellation war gegen die individuell stärker besetzten Gastgeberinnen mit ihrem phantastischen Publikum im Rücken nichts zu holen - außer einer Klatsche, die dann auch ziemlich deftig ausfiel (10:25,14:25).

 

Letztlich aber war auch die kein Beinbruch, geht es doch in erster Linie darum, dass sich bei uns in diesen Spielen jeder Einzelne weiterentwickelt und wir als Team zusammenwachsen. Und zu dieser Entwicklung gehören halt auch solche Niederlagen, wie wir sie gestern zu verkraften hatten. An der Favoritenstellung unseres Finalgegners in diesem Wettbewerb hatte es ja auch nach unserem couragierten Auftreten in der September-Runde keinen Zweifel gegeben.

 

Herzlichen Glückwunsch dem Grimmaer Team und seinem Trainer zur überragenden Vorstellung am gestrigen Tag!

 

Wir werden uns jetzt in diversen Testspielen die für die Finalrunde im November notwendige Wettkampfhärte holen und starten gleich am Mittwoch mit einem Test gegen den SSC II.

Am 13.11. werden wir an einem Turnier in Volkmarsdorf teilnehmen, bevor wir dann am 23.11. letztmals vor dem BM-Final-Sonntag (am 27.11., wieder in Grimma) gegen einen zurzeit noch unbekannten Gegner aufschlagen wollen.

 

Es spielten in Grimma für Lok I:

Olli, Kristin, Claudi, Franzi, Tani, Sophia, Caro, Caroline, Isa, Lotti und Nina 

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