Autor: Franziska;
Erstellt: 26. März 2011 09:43
Sonntag früh trafen wir uns schon 7 Uhr, um zur Sachsenmeisterschaft nach Dresden zu fahren. Unser Ziel war der 2. oder 3. Podestplatz, jedenfalls nicht 4. Die Auslosung entschied, dass wir in Gruppe A mit Chemnitz und Weißwasser spielen. 10.00 Uhr wurde der „Startschuss“ für unser erstes Spiel gegen Weißwasser gegeben.
Noch etwas müde gingen wir in den 1. Satz hinein, der nicht gerade das Gelbe vom Ei war (4 Aufschläge hintereinander ins Netz). Weißwasser hatte zwar viel Schnelligkeit bewiesen, war uns aber körperlich unterlegen. Die Sätze gingen 25:14 und 25:16 an uns. Nun hatten wir erst mal ein Spiel Pause und konnten noch mal ins Brötchen beißen. Das 2. Spiel begann glücklicherweise erst gegen halb 12. Jetzt waren auch die letzten Langschläfer wach. Wir hatten großen Respekt vor unserem Gegner, da Chemnitz 2 Spielerinnen vom Dresdner Kader hatte. Trotzdem waren alle hochmotiviert, denn wir hatten ja auch 1 Spielerin von Dresden und eine Spielerin der Landesauswahl. Mit super Aufschlägen verschafften wir uns schnell einen Vorsprung, den wir sicher ins Ziel brachten (25:15). Im 2. Satz drückte Chemnitz mehr auf die Tube, sodass wir nur durch einen super Endspurt den Satz gewinnen konnten. Das bedeutete Gruppenerster und damit Überkreuzspiel mit der anderen Staffel gegen den 2. Platzierten.
Nun kam es zum ersehnten Halbfinale. Der Gegner hier: Reichenbach, die in der Vorrunde mit starken Hinterfeldangriffen überzeugt hatten. Noch dazu verwirrten uns etwas die übelst lauten Trommeln, die die Reichenbacher Fans mitgebracht hatten. Doch irgendwie fanden die Reichenbacher Mädels nicht ins Spiel hinein und mussten uns mit 25:10 Punkten ziehen lassen. Auch der 2. Satz wurde für sie nicht besser und ging somit 25:9 verdient an uns. Wir hatten unser Ziel mit bravour gemeistert und uns die „Fahrkarte“ für die Regionalmeisterschaften am 3.4.2011 gesichert. Endlich war von allen die Anspannung abgefallen und wir konnten bis über beide Ohren grinsend vom Feld marschieren.
Von der Tribüne aus sahen wir uns dann die Spiele um Platz 5 (Weißwasser gegen Nossen) und Platz 3 (Chemnitz gegen Reichenbach) an. Als Herr Papst nach einer halben Stunde sagte, wir sollen uns erwärmen, fiel uns wieder ein, dass wir ja selber noch einmal spielen müssen. Etwas geschlaucht und mit Schokokeksen vollgestopft begannen wir nun schon zum 3. Mal an diesem Tag mit der Erwärmung. Im Finale konnten wir dann nicht mehr an die Superleistungen anknüpfen, da unsere Kräfte auf einmal verschwunden waren. Die Annahme klappte nicht mehr und so konnten wir nicht viel machen, was man auch am Punktestand sehen kann (6:25). Im 2. Satz gaben wir noch mal alles was an Kräften übrig war und erkämpften uns immerhin 15 Punkte. Dresden wurde wie schon zuvor in der U18 verdient und mit überragenden Spielen Sachsenmeister. Da alle Spielerinnen ihre bisher besten Spiele gezeigt hatten, waren wir mindestens genauso glücklich.
Als Belohnung gab es für die ersten 3 Mannschaften selbst gemachte Kuchen (unserer mit bunten Früchten) und natürlich Medaillen. Nun hoffen wir auf eine gute Regionalmeisterschaft und das ja alle gesund bleiben.
Es spielten: Susanne Anderegg, Sophia Mälzer, Nora Leuchner, Franziska Trapp, Emily Langguth, Anna-Katharina Nitschke, Pia Stodal, Annemarie Tschichold und Michelle Weiser. Ein besonderes Dankeschön noch mal an Nora, die sich trotz des Angebotes von Dresden entschieden hat, diese und hoffentlich auch nächste Bezirksmeisterschaft bei Engelsdorf zu spielen.
Ergebnisse: Platz 1 Dresdner SC, Platz 2 Lok Engelsdorf, Platz 3 Chemnitzer PSV, Platz 4 Reichenbach, Platz 5 Nossen, Platz 6Weißwasser