SSC Leipzig II (Bezirksliga)

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Aktuelle Nachrichten

Aus für den SSCL II in der 2. Pokalrunde

Autor: Anne Hilbert; Erstellt: 16. Januar 2012 12:14 ; zuletzt bearbeitet: 16. Januar 2012 14:01

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Zur Abwechslung einmal nicht überbesetzt fuhren wir am letzten Samstag zur 2. Pokalrunde zum Leipziger Polizeisportverein. Leider waren die Gastgeberinnen nicht unsere Gegnerinnen, sondern die Damen vom ATV. Mit einem 3:1 Sieg bewiesen diese, dass sie zurecht an der Tabellenspitze stehen.
Da sich an diesem Tag leider kein Trainer für uns fand, übernahm Anne diese Rolle und versuchte, der Mannschaft von außen bestmöglichst beizustehen. Auf dem Feld fand sich eine so selten dagewesene Startaufstellung ein: Conny und Isa als Mittelblockerinnen, Saskia und Doro als Außenangreiferinnen, Kristin als Diagonale und Kristina spielte zu. Wir starteten gut in den ersten Satz und spielten gleichauf mit den Gegnerinnen, die sich äußerst abwehrstark zeigten. Gerade am Ende des Satzes manifestierte sich aber deutlich, dass wir noch nicht ausreichend munter, aktiv und aggressiv waren. Wir verloren knapp zu 23.

Im zweiten Satz führte vor allem unsere fehlende Angriffssicherung zu Punktverlusten. Wir waren zu oft überrascht, dass der starke Block des ATV unsere Angriffe zurück ins Feld beförderte. Die Annahmen, im Grunde sehr stabil, kamen zu nah ans Netz und machten Kristina das Zuspielen schwer. Jedoch konnten wir einige lange Ballwechsel – auch mit viel Glück – für uns entscheiden und ließen uns von Rückständen wie 17:13 und 24:22 nicht abschrecken, sondern kämpften beherzt um diesen Satzsieg (24:26).

Leider ließen wir im dritten Satz in einer schwachen Phase die Gegnerinnen davon ziehen und verloren zu 16. Uns fiel es immer wieder schwer, auch nicht-angreifbare Pässe intelligent zu verwandeln und die Gegnerinnen auch mit Danke-Bällen unter Druck zu setzen.
Im vierten Satz begannen wir gut, ließen uns aber von einer kleinen Spielunterbrechung (unverständliches Gespräch der Linienrichterin mit der Schiedsrichterin) aus dem Konzept bringen. Pech und viele Fehler schlichen sich ein und wir lagen schnell zurück. Selbst mutiges Wechseln am Ende des 4. Satzes (Anne als Zuspielerin, Nicole als Diagonale) konnte eine Niederlage nicht mehr verhindern.

Besonders positiv sind in diesem Spiel jedoch unsere Aufschläge hervorzuheben. Sehr wenig verschlagene, viele druckvolle Aufschläge – wir haben offensichtlich aus den vergangenen Spielen gelernt und gehen nun hochkonzentriert zum Aufschlag.
Auch unsere Annahme, die besonders durch eine souveräne und abwehrstarke Jenny stabilisiert wurde, lässt deutliche Fortschritte seit Saisonbeginn erkennen. Wenn wir an diese (Mannschafts-)Leistung und auch positive Stimmung im Ligabetrieb anknüpfen, so sollte auch der ATV das nächste Mal zu schlagen sein!

Es spielten: Kristina & Anne (Z); Jenny (L), Nicole, Saskia, Doro & Katharina (AA); Kristin (D), Isabelle & Conny (MB)
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SSCL II beschert sich selbst kurz vor Weihnachten

Autor: Anne Hilbert; Erstellt: 1. Januar 2012 12:28 ; zuletzt bearbeitet: 6. Januar 2012 14:53

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Unser Ziel, kurz vor Weihnachten noch zweimal in heimischer Halle zu siegen und damit die Hinrunde unter den ersten Drei abzuschließen, konnten wir an diesem Samstag erreichen. In zwei spannenden Spielen boten wir den Zuschauern und uns selbst Zitterpartien, die letztendlich durch eine geschlossene Mannschaftsleistung für uns entschieden werden konnten.
Nachdem es von dem Alex'schen Trainerduo Adventsschoki zum Trikot dazu gab, begrüßten wir im ersten Spiel die Damen vom TSV 76 II in Engelsdorf. Nach einer langen und ausgiebigen Erwärmung fanden wir im ersten Satz leicht ins Spiel. Dank druckloser Aufgaben konnten wir unsere Annahme stabil zu Rese bringen und die Angreifer verwandelten die Bälle zu einem souveränen Vorsprung (2:7), den wir jedoch gegen Mitte des Satzes abgaben. Die Gegnerinnen kämpften sich ran und wir gewannen knapp 27:25. Beflügelt durch diesen guten Start wurde der zweite Satz zum Selbstläufer und endete mit nur 12 Punkten für den Gegner. Bevor wir nun einen 3:0-Sieg holten, mussten alle noch einmal heftig zittern. Wir begannen unkonzentriert und lagen schnell fünf Punkte zurück. Selbst zahlreiche Auswechselungen zeigten keine Wirkung und wir glaubten den Satz bei einem Punktestand von 12:23 schon verloren. Als Anne bei diesem Punktestand zum Aufschlag kam, begann jedoch eine Aufholjagd ohnesgleichen. 10 (!) gezielte Aufschläge und unsere neu aufkeimende Hoffnung auf einen Sieg ließen uns das Spiel nun erneut drehen. Wir spielten uns in Rausch und als Sophie noch nervenstark drei Mal erfolgreich aufschlug, kannte unsere Freude über das 26:24 und damit unseren ersten 3:0-Sieg dieser Saison keinen Halten mehr. Gänsehautfeeling pur!

Nach solch einem aufreibenden Spiel fiel es uns nach der Pause äußerst schwer, erneut Motivation und Kraft für das zweite Spiel gegen den PSV zu sammeln. Wir spielten insgesamt unkonzentriert, aus guten Annahmen konnten keine Angriffspunkte gemacht werden und selbst die Einwechslung von vier Spielerinnen konnte im ersten Satz eine Niederlage zu 15 nicht verhindern. Im zweiten Satz sammelten wir von Anfang an all unsere Kräfte und spielten souveränen Volleyball. Wir hielten die Gegnerinnen immer auf vier Punkten Abstand und gewannen 25:22. Im dritten Satz waren wir es nun, die zu 22 verloren. Zwar hatten wir einen Rückstand von 9 Punkten dank guter Aufschläge aufgeholt, jedoch ließen wir die Gegnerinnen immer wieder Richtung Sieg ziehen. Conny musste uns in diesem Satz verlassen, Linda und Sophie gaben im Mittelblock ihr Bestes. Eine ausversehene Auswechselung von Kristin bei 19:22 stiftete vor allem Verwirrung, aber auch einen Punkt, denn plötzlich standen zwei Zuspielerinnen auf dem Feld. Nichts half, der Satz ging verloren. Nun wollten wir es im vierten Satz noch einmal wissen. Ungeahnte Kräfte wurden mobilisiert und die Angreiferinnen Sophie, Linda, Christin, Anne und Saskia verwandelten Reses Zuspiele in Punkte. Den Weg frei zum fünften Satz machte ein 25:20. Auch im fünften Satz ließen wir uns vom Punkterückstand nicht beeindrucken – wir hatten ja schließlich heute schon gezeigt, dass mit uns immer zu rechnen ist. So gewannen wir den Satz 15:11 und damit das Spiel gegen die Damen vom PSV 3:2. Ein durch und durch erfolgreicher Spieltag, der vor allem von einer souveränen Annahme und dem beherzten Kampfgeist aller Spielerinnen, aber auch von einer guten Trainerführung geprägt war!

Es spielten Theresa (Z), Kristina (Z), Kristin (D), Anne (D/AA), Saskia (AA), Nicole (AA), Doro (AA), Katharina (AA), Tanja (MB), Sophie (MB), Conny (MB), Linda (MB), Jenny (L)
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knappes 3:2 gegen den Tabellenführer

Autor: Anne Hilbert; Erstellt: 1. Januar 2012 12:19

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Nach der fehlenden Mannschaftsleistung zum letzten Spieltag fuhren wir mit guten Vorsätzen zum Auswärtsspiel in die Theklaer Halle des SV Lok Nordost.
Nachdem sich Maria in den letzten Minuten des Freitagtrainings noch den Knöchel verstaucht hatte, musste auch Isa kurzfristig krankheitsbedingt absagen, unterstützte uns jedoch von der Bank aus. Auch unser Trainerduo war krank (Alex Ebel) oder wurde von der eigenen Mannschaft gebraucht (Alex Philipp). So sah es zunächst danach aus, dass Theresa als Spielertrainer agieren musste, doch glücklicherweise erklärte sich Clemens (Lindas Freund) bereit uns zu coachen.

Im ersten Satz fanden wir alle schlecht ins Spiel, die Annahme war nicht stabil und im Angriff blieben wir unkreativ und erfolglos. Schnell sammelten sich so 6 Punkte Vorsprung für den Gegner an, denen wir den gesamten Satz lang hinterher liefen. Verschlagene Aufgaben unsererseits ermöglichten dem Gegner somit einen klaren ersten Satzgewinn (25:20). Im zweiten Satz ein ähnliches Bild und der deutliche Satzsieg für den Gegner (25:17). Der dritte Satz sollte nun keinen vorzeitigen Sieg für Lok Nordost bringen, sondern wir zeigten noch einmal, was wir eigentlich können. Wir hielten von Anfang an mit und ließen uns nicht entmutigen, wenn wir zwei Punkte zurücklagen. Ein „Jetzt oder Nie“ von Clemens in der zweiten Auszeit (17:19) nahmen wir uns zu Herzen und erkämpften uns den Satz mit 26:24. Der vierte Satz war sicher eine unserer besten Vorstellungen der Saison. Beherzt, kreativ und sicher agierten wir im Angriff auf allen Positionen, setzten den Gegner mit Aufschlägen unter Druck und hatten viel Spaß am Spielen. Besonders Lindas drei letzten Aufschläge, die alle knapp über die Netzkante rollten und somit zum 25:19 führten, rundeten den verdienten Satzgewinn ab. Nachdem wir nun das Spiel noch gedreht hatten, sollte es sich im 5. Satz entscheiden. Leider fand nun auch der Lok Nordost Mittel und Wege uns zu verunsichern und setzte sich mit 15:11 als Sieger des Spieles durch. Insgesamt zeigte sich an diesem Samstag eine geschlossene Mannschaft, hinter der auch die vielen Auswechselspielerinnen standen. Entscheidend für die Satzgewinne waren vor allem unsere Aufgaben. Während wir im ersten und zweiten Satz noch zu viele verschlagen hatten, konzentrierten wir uns alle mehr und bereiteten dem Gegner schon mit einfachen Aufschlägen Schwierigkeiten. Auffällig war zudem im gesamten Spiel, dass es uns kaum gelang, lange Ballwechsel für uns zu entscheiden. Auch wenn das Spiel 3:2 gegen uns endete, so können wir doch mit der Leistung zufrieden sein und darauf aufbauen.

Ein ganz besonderer Dank gilt noch einmal Clemens, der uns spontan aushalf und mit klaren, sehr motivierenden und eindringlichen Ansagen und einer guten taktischen Wechselpolitik von außen unterstützte.
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Fehlende Mannschaftseinstellung bringt volle Pleite

Autor: Maria Kretschmann; Erstellt: 28. November 2011 17:19 ; zuletzt bearbeitet: 28. November 2011 17:55

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Mit einem 12-köpfigen Kader liefen wir am Samstag in der Halle Torgauer Straße auf, um das spannende Spiel zwischen ATV Volkmarsdorf und VC 1968 Pegau zu pfeifen. Wir sahen ein Kopf-an-Kopf-Rennen, was die Volkmarsdorferinnen mit 3:1 entschieden gewannen.

Sichtlich motiviert, aber mit Startproblemen, traten sie zum 2. Spiel auf das Feld gegen uns an.
Mit einem souveränen Start am Service punkteten wir und führten bis zum Spielstand von 22:16. Angriffe über Mitte, aber auch Blockspiel und Feldabwehr liefen durchschnittlich gut, so dass wir knapp gewannen (25:23).

Was dann passieren sollte, war enttäuschend und sollte sich durch das gesamte Spiel ziehen.
Mit der gleichen Startaufstellung aus Satz 1 ging es in den folgenden Satz. Schnell gelang ATV Volkmarsdorf die Führung (8:1), an welche wir einfach nicht mehr anknüpfen konnten.
Ein starkes und stabiles Team stand uns gegenüber, welche mit herausragenden Angreiferinnen über außen dominierten und mit guter Feldabwehr keine Chance entstehen ließen, ranzukommen.

Unsere Leistung hatte einen Einbruch erlitten, die Fehlerquote der Aufschläge summierte sich, die schlechten Annahmen brachten keinen Spielaufbau zustande und bei den wenigen Angriffen fehlte einfach die Durchschlagskraft. Selbst taktische Wechsel brachten keine Besserung, so dass wir nach nur 17 Spielminuten mit 14:25 an die Gegnerinnen abgaben.

Im 3. Satz lief ATV Volkmarsdorf zu Hochtouren auf. Schnell punkteten sie wieder in Serie und machten über ihre energischen Angriffe viele direkte Punkte (17:9). Statt sich auf das Spiel zu konzentrieren, und auf die Worte des Trainers in den Auszeiten zu hören, machten sich viele unserer Spielerinnen leider falsche Gedanken. Fehlende Kommunikation führte außerdem zu Unsicherheiten in der Nahsicherung, so dass wir keinen Stich mehr sahen (14:25).

Letzter Seitenwechsel: Mit etwas abgeänderter Aufstellung wurde es zuweilen etwas stabiler (5:3), doch genügten die nur kurzen souveränen Spielzüge nicht, dass Match noch zu drehen.
Die Gegnerinnen kämpften sich rasch heran (6:8), und spielten Ihr Spiel bis zum Ende durch (16:25).

Leider fehlte es uns an konstanter Leistung – und die Bewegung zum Ball ließ immer wieder zu wünschen übrig. Das größte Manko an diesem Spieltag war allerdings die fehlende Teamleistung!
Die berechtigte Standpauke von Trainer Alex im Anschluss führte ganz sicher zum Nachdenken und hoffentlich in der Zukunft wieder zur besseren Spiel-Einstellung, um an den Zielen aller für die Saison 2011/2012 festhalten zu können. Und diese Ziele heißen nicht nur Sieg und Erfolg, sondern auch Spaß an diesem tollen Sport, Teamgeist und Zusammenhalt.

Mit unserem aktuell starken Kader und vielen individuellen „Größen“ haben wir genau dafür die Voraussetzungen. Also, weiter geht’s!

P.S.: Danke auch an dieser Stelle an Trainer Alex für die starken Nerven!


Es spielten: Theresa Bialas & Kristina Tramm (Z), Susann Heinig & Nicole Jacobs & Dorothea Benndorf (AA), Linda Klaua & Isabell Schreiner & Tanja Mahn & Constanze Thomas (MB), Anne Hilbert & Maria Kretschmann (D), Jenny Leicht (L)
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Auswärtserfolg der SSC II-Mädels in Grimma

Autor: Alexander Philipp; Erstellt: 7. November 2011 22:18

Volleyballnetz (Comic)
Die SSC Volleyballerinnen machten sich am Samstag auf, um die 2. Mannschaft des VV Grimma herauszufordern! Nachdem unter der Woche bereits Katha, Isa, Nina, Nora, Sophie und Tanja ihre Teilnahme abgesagt hatten, mussten wir kurzfristig auch den Ausfall von Doro kompensieren. Trotz alledem fuhren wir mit 10 Mädels, einem Trainer und 2 Fans bei strahlendem Sonnenschein pünktlich nach Grimma! Wohl dem, der einen so breiten Kader zur Verfügung hat!

Die Mannschaft aus Grimma, hauptsächlich aus sehr jungen Spielerinnen zusammengesetzt, war zum ersten Mal Gegner für die Philipp-Schützlinge und deswegen konnte man auf keinerlei Erfahrungswerte aufbauen. So warnte der Trainer vor der Partie, dass man die Gegnerinnen nicht unterschätzen solle, auch wenn diese in der Saison noch keinen Sieg zu verbuchen hatten!

Angeführt von Kapitän Theresa begannen wir den ersten Satz. Um aus einer stabilen Annahme heraus agieren zu können, schickte der Trainer diesmal Maria, welche vor 2 Wochen noch als Libera glänzen konnte, auf die Diagonalposition. Nach 0:2 Rückstand starteten wir auch in das Spiel und konnten bei 4:3 die erste Führung des Tages verbuchen. Diese wollten wir dann auch nicht mehr hergeben. Über die Stationen 12:8, 18:11 und 25:12 demonstrierten wir unsere Stärke und gewannen den ersten Satz hochverdient!

Fazit: Die Leipzigerinnen waren in allen Spielelementen überlegen und konnten vor allem im Blockspiel und der Feldabwehr überzeugen!

Was dann im zweiten Satz passierte, ist nur mit mangelnder Konzentration zu erklären. Bis zum 3:3 spielten wir noch munter mit, bei 4:8 die erste (das war leider nicht die erste technische Auszeit) und bei 8:12 die zweite Auszeit von Trainer Philipp! Dass 4 Punkte Rückstand aufzuholen sind, ist wohl jedem klar! Aber wenn man die eigenen Aufschläge reihenweise nicht im gegnerischen Feld unterbringt und sich immer wieder Nachlässigkeiten in der Feldabwehr leistet, wird der Abstand nicht kleiner! Die Grimmaerinnen spielten in dieser Phase einen schönen Volleyball und konnten sich bis zum 12:19 weiter absetzen. Auch taktische Wechsel brachten keine Änderung in unserer Spielweise und so ging der zweite Satz (hochverdient) mit 18:25 verloren!

Fazit: Von dem, was dem Trainer im ersten Satz noch so viel Freude bereitet hatte, war nichts mehr zusehen! Das wir bei der mangelhaften Ausführung einfachster Elemente überhaupt 18 Punkte sammelten, war das Positivste in diesen 21 qualvollen Minuten.

Jetzt hieß es Mund abwischen und sich wieder voll konzentrieren. Mit starken Aufschlägen konnten wir Grimma gleich zu beginn zeigen, dass der verlorene Satz nur ein Ausrutscher zu sein schien (5:0). Doch außer den besser werden Aufschlägen klappte auch im dritten Durchgang anfangs nicht viel auf Seiten der SSC-Mädels. Wieder musste der Trainer früh durch Auszeiten (5:6; 6:10) einer erneuten Blamage entgegenwirken. Die zweite vom Trainer genommene Auszeit sollte das Startsignal in diesen Satz bedeuten! Punkt für Punkt konnten wir uns wieder herankämpfen. Nun war deutlich spürbar, dass wir uns nicht so einfach den Schneid abkaufen lassen wollten. Bei 11:12 waren wir wieder dran, bei 19:20 kam Maria, um die Annahme zu verstärken, und in den kampfbetonten, sehr spannenden Schlussminuten des 3. Satzes konnten wir mit 25:23 die Oberhand behalten.

Fazit: Nach anfänglichen Schwächen konnten wir uns stabilisieren, fanden auch den Spass am Volleyball wieder und die Einwechselspieler brachten neuen Schwung in das Team.

Der vierte Satz sollte nach dem Wunsch des Trainers auch der letzte dieser Partie werden. Auch wenn sich die jungen Mädchen aus Grimma (fast alle Geburtsjahr 95/96) tapfer gegen die drohende Niederlage wehrten, hatte man in den letzten 25 Spielminuten nie den Eindruck, dass wir dieses Spiel nicht 3:1 gewinnen würden. Dies spiegelt sich auch in den Zwischenständen nieder: 4:4; 13:10; 17:14; 22:18. Letztendlich wurde der Sieg mit einem 25:22 unter Dach und Fach gebracht!

Fazit: Mit schönen Aktionen in Angriff, Block und Abwehr konnten wir den Tag nicht nur ergebnismäßig positiv beenden.

Nach dem Spiel äußerte sich Coach Philipp:
„Wir (Anm. d. Red. Trainer Philipp und Co-Trainer Ebel) hatten uns vor der Begegnung intensiv mit dem Gegner beschäftigt und wussten, dass man eine solch junge Mannschaft nicht die Möglichkeit geben darf, sich in eine Art Rausch zu spielen. Nach dem ersten Satz hätte ich mir einen 3:0 Erfolg sehr gewünscht, aber mit einem 3:1 kann ich auch gut leben. Natürlich muss man den 2. Satz innerhalb der Mannschaft noch auswerten, aber im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden und stolz über den gezeigten Willen der gesamten Mannschaft!

Es spielten: Theresa (Z); Saskia, Susi und Nicole (AA); Linda und Conny (MB); Maria, Anne und Kristin (D) + Libera Jenny
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