• Wir suchen auf allen Positionen Spieler für die kommende Saison! (5. August 2011 03:09)

Lok I (Bezirksliga)

Aktuelle Nachrichten

Dritter Bezirksliga-Sieg erwies sich als ein hartes Stück Arbeit

Autor: Jan Zangrando; Erstellt: 9. Oktober 2011 04:01

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Mit einem Fünfsatz-Auswärtssieg beim TSV III feierten wir zwar den dritten Erfolg im dritten Spiel, mussten aber aufgrund der beiden Satzverluste die Tabellenführung abgeben.

 

Die übersichtliche Schar der Mitfahrer auf unserer Bezirksliga-Erfolgslok, die während der eineinhalb Stunden zeitweise vom richtigen Weg abgekommen zu sein schien, erinnerte sich noch rechtzeitig an ihre Mission und erreichte mit der Verspätung von 2 Sätzen ihren vorher vereinbarten Zielbahnhof. Dabei hätten wir nach den ersten beiden souverän gestalteten Auftaktsätzen (25:22, 25:19) in diesen schon viel früher einfahren können, ließen uns aber von den Grünauern die Butter vom Brot und damit letztlich von den ihr Spiel gegen Tresenwald deutlicher gewinnenden Hohnstädtern die Tabellenführung nehmen.

Nun gut, Strafe muss sein, immerhin vermieden wir es aber, nach den beiden Satz-Freifahrten (19:25, 21:25) das Spiel noch ganz aus der Hand zu geben. So behielten wir unsere weiße Weste und konnten am Ende unseren ersten Auswärtssieg feiern.

 

Auf dem Weg dahin mussten wir - vor allem in den beiden Mittelsätzen - einige größere Probleme aus dem Weg räumen, die nicht immer unser Gegner dort platziert hatte. Zu selten konnten wir an das nahezu fehlerfreie Spiel des letzten Spieltages anknüpfen, zu häufig brachen sich Ärger und Enttäuschung über einfache Fehler oder unsere fehlende Aggressivität im Aufschlag und Angriff ihre Bahn. Während wir bis zur Mitte des 3. Satzes (16:13) noch eine leichte Führung behaupten, aber nicht ausbauen konnten, liefen wir im folgenden Abschnitt schon frühzeitig - und letztlich umsonst - einem Rückstand (8:11) hinterher. Glücklicherweise kamen wir aber noch einmal zurück, konnten den Tiebreak bis zum Seitenwechsel ausgeglichen gestalten (8:7), um danach entscheidend zu punkten (10:8, 12:10, 15:11).

Heute haben wir von unserer Erfahrung gelebt, das nächste Mal versuchen wir es wieder mehr über die Leistung.

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Auch alte Besen können (noch) kehren! - 1. Männermannschaft mit 4 Punkten zum Saisonauftakt

Autor: Jan Zangrando; Erstellt: 26. September 2011 17:16 ; zuletzt bearbeitet: 26. September 2011 17:19

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Bei uns müssen noch immer die „alten" Besen ran - um das sprachliche Bild, das den Spielbericht der 2. Männermannschaft dominiert, zu übernehmen - aber die kehren trotz gegenteiliger Befürchtung gegenwärtig doch ganz ordentlich!

 

Nachdem wir in der 1. Pokalrunde die Jungs aus Hohenprießnitz „aus der Halle gefegt hatten", kamen am Wochenende ungleich stärkere Gegner ins Heimspieldomizil an der Dörrienstraße.

 

Die Dommitzscher sind schon seit Jahren ein ambitioniertes Team, das sich auch schon mal in höheren Ligen versucht hat und nach eigenem Verständnis die beste Ausbildungsstätte jugendlicher Haudraufs auf dem Weg in die Regionalliga ist. Dies unterstrichen sie am Samstag ausdrücklich - aber nur während des Einschlagens: Ihre Angriffsbälle knallten in den Drei-Meter-Raum, die vorgeschalteten Pässe waren ein Strich in der Landschaft und mit bloßem Auge kaum wahrzunehmen und die Aufsteiger hämmerten deren athletische Mittelblocker serienweise in unser Feld. Hätte unser Team keine gefühlten 1000 Jahre Volleyballerfahrung - wir wären bestimmt beeindruckt gewesen. So aber galt es abzuwarten, was von dem Gezeigten die Männer von Käpt´n Jack ins Spiel hinüberzuretten wussten.

 

Mit der Devise der alten Dampf-„Lok" (Durchschnittsalter unserer glorreichen Samstagsieben: 45 Jahre ) : „Wenn wir mit unserem Service nicht den ersten Punkt machen, macht ihn der Gegner mit seinem ersten Angriff!" wollten wir den jugendlichen Elan der Gäste ausbremsen und versuchen, vor ihnen den Zielbahnhof zu erreichen.

 

Was soll ich sagen? Die Volleyballopa`s wissen eben, wie ein solches taktisches Konzept umzusetzen ist. Respekt, meine Herren!

 

Um es kurz zu machen: Unser Aufschlag ließ in diesem ersten Spiel keine Wünsche offen. Wenn er mal nicht passte, stand Seb, unser „Küken", häufig richtig in der Abwehr und wurde so glücklich getroffen, dass wir den Ball im Spiel halten konnten. Manchmal rutschte uns auch am Netz ein Ball ab, der dann des Gegners Boden erreichte, ohne berührt worden zu sein und wenn ich mich recht erinnere, hielten wir auch - wenn wir allen Mut zusammen nahmen - ab und an unsere Schutzhand vor den gegnerischen Angriffen erfolgreich über die Netzkante. Nun ja, sehr zu unserer Verwunderung und zum Ärger der Dommitzscher waren wir es nach dem zwischenzeitlichen 1:1-Satzausgleich, die die beiden Folgesätze sehr, sehr deutlich gewinnen konnten.

 

Als Fazit würde ich gern auf selbiges zurückgreifen, das der Dommitzscher Berichterstatter in seinem Internetartikel gezogen hat. Treffender hätte ich es nicht ausdrücken können: „Einschlagen ist kein Volleyball" (Quelle: www.thegreenmachine.de)

 

Satzstände: 25:20 / 21:25 / 25:15 / 25:11

 

Im zweiten Spiel mussten wir gegen Tresenwald - den Aufsteiger aus der 1. Bezirksklasse - ran, die mit ähnlichen Problemen wie wir kämpfen. Die Schar der Volleyballer ist hier ebenso übersichtlich wie dort, wobei die Männer aus Machern ihren verletzten Zuspieler zu ersetzen hatten. Ein kaum zu kompensierendes Dilemma, das wir im vergangenen Jahr am eigenen Leib zu spüren bekommen hatten. Dafür legten sie aber einen bodenständigen Auftritt hin, ließen uns im 1. Satz kaum Luft holen (25:20), versemmelten zwar den 2. Abschnitt (25:8), hielten aber den 3. Durchgang (25:22) bis zum 19:19 lange offen. Am Ende waren wir an diesem Tag aber auch von Tresenwald nicht zu bremsen.

 

Damit endete ein schöner und für uns überraschend erfolgreicher Punktspieltag. Nun müssen 14 Tage ausreichen, um unsere Körper zum nächsten Punktspiel einigermaßen erholt in die gegnerische Halle schleppen zu können. Da ist schon der ein wahrer Held, der es bis dahin schafft, seinem Leib noch ein oder zwei Trainingseinheiten zu gönnen.

 

Foto: http://www.ruhrnachrichten.de

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Männer I und II nehmen erste Pokalhürden

Autor: Jan Zangrando; Erstellt: 18. September 2011 03:51 ; zuletzt bearbeitet: 18. September 2011 03:53

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Nach unserem ganz ordentlichen Auftritt beim Otto-Müller-Cup vor einer Woche stand gestern in der neuen Saison die erste Aufgabe von Bedeutung an.

 

In der 1. Runde des Bezirkspokals hatten wir uns mit den Bezirksligaabsteigern aus Hohenprießnitz auseinanderzusetzen. Oder anders gesagt: jung, dynamisch und hochmotiviert traf auf weniger jung, weniger dynamisch, aber ungeheuer erfahren. Zum allgemeinen Verständnis: Uns galten die letztgenannten drei Adjektive.

 

Um überhaupt spielen zu können, mussten wir alle „Geheimwaffen", alleinerziehende Samstag-Väter, Turnschuhvergesser, Mittelblockverlasser und Trainingsverschollene (re-)aktivieren, anders hätten wir keine 6 spielfähigen Männer aufs Parkett gebracht. Dass Volleyball spielen aber eben auch ein wenig wie Fahrrad fahren ist, zeigte beispielsweise Ralf genauso wie Christoph: Einmal gelernt, verlernt man es nicht - egal wie lange man keinen Ball mehr in den Händen gehalten hatte.

 

Das Spiel gestaltete sich nur zu Beginn der einzelnen Sätze ausgeglichen. Schnell übernahmen wir jeweils die Regie, erspielten uns beruhigende Vorsprünge, die nur beim 16:14 in der Mitte des ersten Satzes ein einziges Mal in Gefahr geriet. Ansonsten siegte unsere taktische und technische Überlegenheit gegenüber der Bewegungsfreude und hohen Motivation auf der anderen Seite. Dass dort mit Falk F. ein junger Mann die Fäden knüpfte, der zumindest gestern nicht viel mit dem Gedanken des Fairplays anzufangen wusste, trübt ein wenig den insgesamt sympathischen Eindruck, den die Gastmannschaft trotz ihrer Niederlage in Engelsdorf hinterlassen hat. Kein Grund allerdings, um den „Hornets" für die kommende Saison sportlich nicht alles Gute zu wünschen. Gestern bekamen sie von uns beim 0:3 (15, 22, 18) deutlich ihre momentanen Grenzen aufgezeigt.

 

Wir werden sehen, ob wir unser im Vergleich zum Vorbereitungsturnier noch einmal verbessertes Spiel in den am nächsten Samstag beginnenden Ligaalltag mitnehmen können. Dass dann die Gegner allerdings von einem anderen Kaliber sein werden als der gestrige, bewiesen die Dommitzscher am letzten Sonntag beim Otto-Müller-Cup.

 

Für das Erreichen der 2. Runde im Bezirkspokal machten sich verdient: Gunter, Volker, Ivo, Christoph, Ralf und Jan

 

Unsere Zweite, die auch nur eine Spieler-Mindestanzahl aufgeboten hatte, entledigte sich ihrer ersten Pokalaufgabe, mit dem TSV allerdings gegen einen höherklassig spielenden Gegner, ebenso souverän wie wir. Herzlichen Glückwunsch!

 

Bild: www.volleyball.lookout-online.de/ html/body_pokal_...

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Düben gewinnt Otto-Müller-Cup 2011 / Gastgeber Vierter

Autor: Jan Zangrando; Erstellt: 12. September 2011 02:34

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Zu einer guten Tradition ist es geworden, in Engelsdorf kurz vor dem Saisonstart ein richtiges Härteturnier auszuspielen. Otto Müller, früherer Vereinschef, stiftete im Jahre 2000 den äußerst attraktiven Wanderpokal, der in den ersten fünf Jahren für das jeweils beste Damenteam reserviert blieb, bevor sich - nach einer kurzen Turnierpause - seit 2008 nun Männermannschaften um selbigen duellieren.

 

Mit 8 Mannschaften startete am gestrigen Sonntag also im insgesamt 9. Jahr die mittlerweile 4. Auflage des Männerturnieres. Die teilnehmenden Teams, die zum Teil schon Stammgäste sind, boten einen repräsentativen Querschnitt durch 4 Ligen - angefangen von der Sachsenliga bis hin zur Bezirksklasse. Jeder musste gegen jeden ran, 2 Sätze wurden pro Begegnung gespielt, sodass sich am Ende jedes Team in strapaziösen 14 Sätzen zu beweisen hatte. Da die Pausen zwischen den einzelnen Spielen nur 5 Minuten betrugen und die Hallentemperaturen ihr Übriges taten, war das Ganze nicht nur spielerisch interessant, sondern auch äußerst schweißtreibend.

 

Am Ende meisterte der SV Bad Düben, Aufsteiger in die Sachsenklasse, diese Herausforderung am besten, und gewann das Turnier ungeschlagen. Lediglich gegen Sachsenligist und Titelverteidiger Chemnitz, den letztlich Zweitplatzierten, und Ligakonkurrent TSV Leipzig als Dritten gab der Sieger jeweils einen Satz gab. Am Ende entschieden 3 Ballpunkte über Silber (+43) und Bronze (+40).

  

Noch enger ging es auf den Folgeplätzen zu. Mit jeweils 7 gewonnenen Sätzen sicherten sich die Gastgeber Platz 4 vor den Dommitzschern, die sich bei einer ausgeglichenen Balldifferenz um ganze 2 läppige Ballpunkte geschlagen geben mussten. Die Revanche ist schon in 14 Tagen möglich, da treffen beide Bezirksligisten im Auftaktspiel der neuen Saison erneut aufeinander.

 

Die Spielgemeinschaft LE Volleys/Lok Engelsdorf, als einziger Bezirksklassevertreter unterklassigster Teilnehmer, machte mit einem Sieg gegen die 2 Klassen höher spielenden Akteure von Turbine Leipzig auf sich aufmerksam, trotzten auch den Chemnitzer und Engelsdorfern jeweils einen Durchgang ab und kamen schließlich auf einem guten 6.Platz ein.

 

Nicht ganz so rund wie am vergangenen Wochenende bei einem Turnier in Aue lief es für die neuformierte Markkleeberger Sachsenligatruppe. Die jungen Männer um Trainer Thomas Recknagel mussten sich am Ende bei nur einem Sieg und einem Unentschieden mit Rang 7 begnügen.

 

So richtig in die Hosen ging das Wochenende für die Männer von Turbine Leipzig. Nachdem schon der Sparkassenpokalwettbewerb am Samstag wenig erfolgreich war, verletzte sich Heimi am Sonntag bereits im 1. Spiel so schwer, dass für ihn nun wohl für einige Monate das Volleyballspielen ausfallen wird. Wir wünschen dir, lieber Heimi, schnellstmögliche Genesung! Den Schock der Mannschaft über den Ausfall ihres Hauptangreifers konnte selbst „Neuzuspieler" Alexander Plaschnik nicht kompensieren, sodass das Team am Ende mit nur 3 gewonnenen Sätzen auf dem letzten Platz  einkam.

 

Abschließend wünschen wir allen Mannschaften eine erfolgreiche Saison 2011/2012, bedanken uns bei Robert Schuster, der das Turnier zur praktischen Schiedsrichterprüfung nutzte und den teilnehmenden Teams damit einen zusätzlichen Job abnahm sowie unserem Förderverein, der die so wichtige Versorgung organisiert hatte.

 

Foto: www.engelsdorf.net/ otto-kölbel.html

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Deutsche Meisterschaften: Eiberle/Zangrando erreichen Viertelfinale

Autor: Rainer Reißmann; Erstellt: 22. August 2011 04:16 ; zuletzt bearbeitet: 22. August 2011 04:24

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Ihre Teilnahme an den Deutschen Senioren-Beach-Meisterschaften 2011 wurde für die Engelsdorfer Senioren tatsächlich zum erwarteten Höhepunkt ihres mittlerweile jahrzehntelang betriebenen Volleyballhobbys. Während das Duo Ivo Eiberle/Jan Zangrando einen phantastischen 5.Platz erkämpfte, erreichte Thomas Knospe mit seinem Krostitzer Partner Tino Richter am Ende Rang 11.

 

„Bei keinem unserer bisher gespielten Turniere haben wir eine solche Leistung abrufen können wie an diesem Wochenende in Berlin", resümierte der glückliche, von den Spielen allerdings stark gezeichnete Viertelfinalist Ivo Eiberle nach dem sonntäglichen Turnieraus gegen die späteren Bronzemedaillengewinner. Ihren größten Coup hatte das Team Eiberle/Zangrando zu später Stunde am Vorabend gelandet, als es mit einer grandiosen Leistung den amtierenden deutschen Ü 41-Vizemeister in einem Dreisatzkrimi aus dem Turnier gekegelt hatte. Damit waren die beiden Engelsdorfer diejenigen, die am Samstagabend das letzte, aber auch am Morgen Punkt 10 Uhr das erste Spiel des Tages zu bestreiten hatten. Diese Auftaktbegegnung ging für sie allerdings gleich in die Hosen. Gegen Porath/Wiesel, die späteren Finalisten im Spiel um Platz 3, fanden die beiden Engelsdorfer erst in ihr Meisterschafts-Premierenspiel, als dieses schon zu ihren Ungunsten vorentschieden war (8:15, 10:15).

 

Da sich nur die beiden ersten Teams der 4 Vierer-Vorrundengruppen für die Spiele um die Plätze 1-8 qualifizieren würden, standen Eiberle/Zangrando nun mächtig unter Druck. Eine weitere Niederlage hätte sie nur noch um die Plätze 9 bis 16 spielen lassen. Wie schon so häufig in dieser Beachsaison schien diese enge Situation den beiden Wettkampftypen (Motivations-)Flügel zu verleihen. Mit jeweils taktischen Meisterleistungen konnten im Laufe des ersten Wettkampftages sowohl der bayerische Vizemeister (15:6, 15:9) als auch der Schleswig-Holsteins (15:6, 15:8) besiegt und damit die erhoffte Qualifikation für die Gewinnerrunde geschafft werden.

 

Hier wartete allerdings mit Masurek/Schulz der amtierende deutsche Meister auf die Randleipziger. Die beiden Berliner verdienen sich nicht nur als Beachtrainer ihr tägliches Brot, sondern waren in früheren Jahren auf der nationalen Tour mehrfach Finalgegner des damals die deutsche Beachszene beherrschenden Duos Ahmann/Hager. Die deutliche Niederlage gegen den alten und neuen deutschen Champion (10:21, 14:21) hinterließ bei den Engelsdorfern aber weder physische noch psychische Blessuren, sollten sie sich doch an diesem Tag noch zu ihrer bislang größten Beach-Leistung aufraffen können.

 

Lenz/Schönauer, in dieser Saison bereits mehrfache Turniersieger und als amtierender deutscher Vizemeister zum engsten Favoritenkreis gehörend, wurden nämlich von Eiberle/Zangrando im ersten Satz des Achtelfinales nahezu schwindlig gespielt (15:21). Erst zu Beginn des zweiten Durchgangs hatten die Berliner ein Mittel gegen das clevere Spiel der Gegenseite gefunden und konnten nun ihrerseits erfolgreich kontern (21:12). Der 3. Satz, bis zum 12:12 auf Augenhöhe umkämpft, sollte die Entscheidung bringen. Eine Entscheidung, die von den Engelsdorfern lange vorbereitet worden war. Von Beginn des Spieles an hatten sie mit ihren Aktionen immer wieder Karsten Lenz gesucht, der mit zunehmender Spieldauer diesem „Dauerbeschuss" kräftemäßig Tribut zollen musste. Vor dem 13. Punkt konnten die Engelsdorfer dessen Angriff so entschärfen, dass ein erfolgreicher Gegenangriff möglich wurde. Der 14. Punkt war Ergebnis eines gut gestellten Linienblockes, an dem vorbei Karsten Lenz ins Seitenaus schlug. Und der Matchball schließlich sollte ein brachialer Angriffsschlag über die Mittelblockerposition sein, den der Favorit nicht mehr unter Kontrolle bekam und damit die Segel streichen musste.

 

Ein Engelsdorfer Urschrei der Freude ließ nach diesem Husarenritt die 35 Beachfelder umfassende Anlage in Berlin-Mitte erschüttern. Und wenn man den nach ihrem Triumph ins Quartier kriechenden Siegern in die Augen sah, konnte man deren Stolz über das Geleistete erkennen. Doch die eigentliche Herausforderung des Abends stand ihnen noch bevor. „Die Treppen in die sich in der 4. Etage befindenden Unterkunft stellten für uns ein kaum zu überwindendes Hindernis dar", berichtete Ivo Eiberle am Sonntag, der für die Engelsdorfer im Viertelfinalspiel gegen Kerlin/Schmidinghoff, die westdeutschen Vizemeister, das erwartete Turnierende brachte. Die Düsseldorfer wurden ihrer Favoritenrolle in allen Belangen gerecht und nutzten das Spiel (21:9, 21:10), um sich für ihr Halbfinale gegen Masurek/Schulz auf Touren zu bringen. Dieses verloren sie dann knapp in 3 Sätzen, sicherten sich aber im kleinen Finale gegen die Sieger der Engelsdorfer Vorrundengruppe Porath/Wiesel zumindest die Bronzemedaille.

 

Für Eiberle/Zangrando war dieser 5. Platz viel mehr, als sie im Vorfeld der Meisterschaft erwartet hatten. Ziel der beiden war es zu Saisonbeginn, sich für diese Meisterschaften zu qualifizieren. Da das Teilnehmerfeld auf 16 Mannschaften beschränkt war, mussten viele Ranglistenpunkte gesammelt werden, um dabei sein zu können. Insgesamt 5 Turniere, darunter 2 Landesmeisterschaften, spielten die beiden gemeinsam, zwei weitere Ivo Eiberle mit einem anderen Partner, um fleißig Punkte zu sammeln. Am Ende waren es so viele (530), dass sich das Duo topgesetzt für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert hatte. Hier war es angesichts der namhaften Konkurrenz das erklärte Ziel, nicht als Letzter die Heimreise antreten zu müssen. Dass beide allerdings auf das Erreichen der Runde der besten 8 gehofft hatten, hatte einer dem anderen verschwiegen. Dass der Weg des Teams letztlich bis ins Viertelfinale führte, war für das Duo wie Weihnachten, Ostern und Geburtstag zusammen. Stolz wie Oscar traten die beiden am Sonntagnachmittag die Heimreise an.

 

Knospe/Richter, die bei den Ü35-Jährigen ebenfalls von Platz 1 der Setzliste aus gestartet waren, kamen am Samstag erst spät in Schwung. Anlass dafür war sicherlich die unnötige Dreisatz-Auftaktniederlage, nachdem man den Gegner im ersten Durchgang klar beherrscht hatte (15:5). Das dabei verlorengegangene Selbstvertrauen fand das Duo erst in den Platzierungsspielen wieder, in denen man am Ende zwei Siege und damit Platz 11 feiern durfte. Die zweite „Engelsdorf/Krostitz-Paarung", Stefan Breidung/Thomas Patze, die mit dem olympischen Gedanken, dass die Teilnahme alles sei, gestartet war, hatte erwartungsgemäß mit den einstelligen Abschlussplätzen nichts zu tun.

 

Für viele der Teilnehmer wird das Erlebnis „Deutsche Meisterschaft" sicherlich mit zahlreichen positiven Erinnerungen im Gedächtnis bleiben. Der eine wird die sportlichen abspeichern, der andere die an die nächtliche Beachparty.

 

Dass es der DVV nicht geschafft hat, die guten spielerischen Leistungen der Aktiven zu honorieren, und wenn es nur Urkunden für die Plätze 4 bis 16 gewesen wären oder beispielsweise Erinnerungsshirts an diese Veranstaltung, ist einer Deutschen Meisterschaft, und sei es auch „nur" eine der Senioren, nicht würdig. Diese kritische Randnotiz muss sein, bei allem Bemühen der Ausrichter, dieser Veranstaltung den richtigen Rahmen zu geben.

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