Autor: Romy Albrecht; Erstellt: 22. März 2010 08:10
Bereits am vergangenen Sonntag, den 14.03.2010 reiste die U14 als amtierender Bezirksmeister zur Sachsenmeisterschaft nach Dresden. Leider hatten wir auch in diesem Jahr kein gutes Händchen bei der Verlosung und landeten in einer starken Staffel mit dem Dresdner SC, Chemnitzer PSV und Weißwasser II.
Hochmotiviert gingen die Mädels ins 1. Spiel gegen Chemnitz. Bis zum 10:10 lief alles wie am Schnürchen und beide Mannschaften schenkten sich nicht. Dann begann die wohl mittlerweile als Engelsdorfer Standard zu bezeichnende Pechsträhne. Im ersten Satz blieb Michelle plötzlich die Luft weg und sie musste ausgewechselt werden. Entsprechend abgelenkt konnten die anderen Mädels nicht zu Hochform auflaufen und verloren den 1. Satz deutlich. Im 2. Satz hieß es nun anzugreifen, um nicht als Verlierer vom Feld zu gehen. Doch nach ein paar Ballwechseln knickte Katha bei einer schnellen Bewegung um und musste ebenso auswechselt werden. Das war der Bruch im Spiel, da nun gleich 2 Stammkräfte fehlten und so sicherte sich Chemnitz auch den 2. Satz. Lange Gesichter, aber nach ein paar tröstenden Worten wartete schon das nächste Match gegen den Dresdner SC. Im 1. Satz zeigten die Engelsdorferinnen, die nach kurzer Erholungspause und einem getapten Fuß wieder vollständig spielten, eine super Leistung. Sehenswerte Spielzüge, starke Aufschläge und super Angriffe führten zum nicht erwarteten 25:20-Satzsieg gegen die Dresdnerinnen. Leider konnte im 2. Satz die Konzentration nicht auf dem hohen Niveau gehalten werden, so dass man 19:25 unterlag. Im Tie-Break waren alle sehr motiviert, wahrscheinlich ein wenig zu viel und so passierten viele Annahmefehler oder Bälle wurde knapp ins Aus gespielt. Mit der Niederlage waren auch alle Medaillenhoffnungen begraben und die Mädchen entsprechend enttäuscht. Im abschließenden Vorrundenspiel gegen Weißwasser II kamen alle Spielerinnen zum Einsatz und trotz eines lahmen Spiels gewann Engelsdorf deutlich. Nun hieß es im abschließenden Spiel gegen Grimma Platz 5 zu sichern. Nach gutem Beginn, sah eigentlich alles nach Sieg aus, doch warum die Engelsdorferinnen so einbrachen, bleibt ihr Geheimnis. Sei es die Ablenkung vom hochdramatischen und sehr lauten Halbfinale von Cheminitz gegen Reichenbach auf dem Nachbarfeld oder die körperliche Schwäche (das Spiel wurde 17:15 angepfiffen). Am Ende gingen einige Leistungsträgerinnen stehend K.O. und so hatte Grimma leichtes Spiel. Enttäsuchung und Tränen waren die Folge auf Engelsdorfer Seite, die daran ein paar Tage zu knabbern hatten.
Eine Woche nach dem Turnier bleibt das Fazit, dass die Mädels im letzten halben Jahr einen großen Leistungssprung gemacht haben und den späteren Sachsenmeister Dresdner SC an den Rand einer Niederlage bringen konnten. Was fehlte, waren 8 gleichwertige Spieler was als Trainingsansporn gemeint ist. Im kommenden Jahr gehen die Mädels dann auf dem Großfeld an den Start und werden mit Hilfe der 96er-Jahrgänge vielleicht zu einem besseren Ende kommen.
Es spielten: Annemarie, Josephine, Katja, Lucia, Sandy, Pia, Katharina, Michelle

