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Ein für die Trainer toller U12-Pokalsonntag

Autor: Josefine Seifert; Erstellt: 12. Oktober 2011 17:28 ; zuletzt bearbeitet: 12. Oktober 2011 22:34

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Wir Trainer waren an diesem Sonntag von den U12-Mädchen und deren Eltern total begeistert. Aus diesem Grund möchten wir an erster Stelle den Mädels und Eltern für den reibungslosen Ablauf danken.

Danke für die Unterstützung am Spielfeldrand, für die einwandfreie Umsetzung der Turnierhinweise und danke für den tollen Einsatz jeder einzelnen Nachwuchsvolleyballerin auf dem Feld.

Das auf zwei minimierte Trainergespann zieht am Ende des Pokalsonntags ein insgesamt positives Resumee. Denn am Ende sind ein 3., 7. und 9. Platz auf dem Engelsdorfer Konto zu verzeichnen.
Viele positive Momente und Spielsituationen haben uns gezeigt, dass wir im Training auf dem richtigen Weg sind und das wir im Trainingslager auf einer guten Basis ansetzen können.

Doch nun ersteinmal von Anfang an:

In der Nacht ereilte uns die schlechte Nachricht, dass Janina als unser Oberhaupt krankheitsbedingt ausfällt. So sprangen Norman und ich (Josi) als Ersatz ein. Während Norman noch Spielerpässe und Trikots organisierte, kümmerte ich mich um die Mädels und den reibungslosen Ablauf. Und es sollten an diesem Tag viele Dinge auf uns zu kommen. Weitere krankheitsbedingte Ausfälle waren zu verzeichnen. So fehlte in unseren Reihen Louisa, der wir an dieser Stelle gute Besserung wünschen. Aber auch in den Reihen des Ausrichters SV Reudnitz fiel krankheitsbedingt gleich eine gesamte Mannschaft aus. Dank dem Reudnitztrainer Olaf Uhlemann, der sein zweites Spielrecht an den Talentstützpunkt abtrat, konnten wir spontan eine 3. Mannschaft ins Rennen schicken und so den einzelnen Mädels mehr Spieleinsätze ermöglichen. Vielen Dank an den SV Reudnitz. Mit den eingetroffenen Trikots konnte die Mannschaftseinteilung erfolgen. Für den SSC I (übrigens der Kooperationsparnter des SV Lok Engelsdorf) spielten Samy, Wiebke, Lea und Vici. Als SSC II gingen Nathalie, Vici, Vanessa und Pia an den Start. Und Leonie, Klara und Hannah wurden zu der spontan gegründeten SSC III Mannschaft zusammengestellt und wagten mutig das Abenteuer.

Hier jetzt auf jedes einzelne Spiel einzugehen würde den Rahmen bei Weitem sprengen.
Was wir doch gern festhalten möchten, ist, dass sich alle drei Mannschaften von Spiel zu Spiel steigerten und sich fortwährend um die Umsetzung der Trainervorgaben bemühten.

So bleibt zu den einzelnen Mannschaften zu sagen:

 

SSC I

SSC I erkämpfte sich einen sehr guten dritten Platz und war darauf am Ende des Tages trotz der Erschöpfung mächtig stolz. Und dies auch zu Recht. In den ersten Spielen konnte Norman munter durchwechseln, so dass jeder seine Einsatzzeiten nutzen und sein Gelerntes unter Beweis stellen konnte. Dabei erwiesen sich Samy und Wiebke, die beiden Kleinsten der Mannschaft als die abgeklärteren Volleyballhasen und boten selbst starken Gegnern die Stirn. Bleibt allein der wohl längste Satz des Tages zu erwähnen, der gegen die Mädels vom VV Grimma mit einem 21:19 für den SSC entschieden werden konnte. (eigentliches Satzende 15 Punkte) Im zweiten Satz funktionierte bei Samy und Wiebke einfach alles, so dass dieser beim 15:4 endete. Dabei wurden sie von Lea an der Trommel und Vici mit dem Mannschaftsmaskottchen lautstark unterstützt. Klasse Mannschaftsleistung! Nicht nur neben dem Feld agierten Lea und Vici Hand in Hand, sondern auch auf dem Feld und schlugen sich tapfer.


SSC II

Beim SSC II gestaltete sich die Staffelrunde eher zäh, als spritzig.
Obwohl die Mädels motiviert in die Spiele gingen, glückte leider nicht viel. Vor allem die Fehlerquote im Aufschlag sollte sich als Zünglein an der Waage erweisen. Somit konnte die erste Runde nur mit dem 3. Platz abgeschlossen werden. So spielten sie in den weiteren spielen um Platz 7-9 und konnten diese für sich entscheiden. (7.Platz) Mit einem nicht so verschlafenen Start gegen Lobstädt wäre insgesamt mehr drin gewesen. Trotzdem bleibt auch hier zu verzeichnen, dass das bereits trainierte versucht wurde, umzusetzen und einige positive Überraschungen zum Vorschein kamen. Nathalie erwies sich dabei als Stütze der Mannschaft, sie selbst übernahm die von den Trainern angeordnete Verantwortung und setzte dies gut um. Auch Vanessa, die kleinste der Mannschaft bewies, dass sie fleißig trainiert hatte und spielte in Kombination mit Nathalie gute Sätze (beispielsweise gegen den SSC III). Vici servierte scharfe Aufschläge von unten, sodass der Gegner oftmals nicht wusste, wie er den Ball annehmen soll. Zusammen mit Pia kompletierten sie das Team des SSC II. Bei Pia freut mich, dass sie die trainierten Laufwege umsetzte und mutig die Bälle über das Netz spielte.


SSC III

Das SSC III - Team bestand aus Leonie, Klara und Hannah. Auch bei den drei Mädels war eine Steigerung im Laufe des Turniertages deutlich erkennbar. Nach anfänglich eher zögerlichen Aktionen auf dem Feld, fühlten sich die Mädchen im letzten Spiel des Tages gegen den SSC II auf dem Feld schon richtig heimisch. Im letzten Spiel sollten nocheinmal alle zum Einsatz kommen und das im Training erlernte im Spiel anwenden. Klara bewies sich dabei als stärkste und sicherste Aufschlagspielerin der Mannschaft und sorgte mit diesen für viele wichtige Punkte. Hannah legte ihre Schüchternheit zumindest ein wenig ab und sicherte in der Annahme sehr gut ihre Seite ab. Auch in dieser Mannschaft kristallisierte sich eine Spielerin als Stütze heraus. Hier übernahm Leonie die Rolle. Da sie vorallem in der Technik des Oberen Zuspiels sehr stabil auf dem Feld agierte, konnte ihr im Trainergespann die Verantwortung auf dem Feld zum Beispiel für mittig aufgeschlagene Bälle übertragen werden. Die Steigerung der gesamten Mannschaftsleistung gipfelte in einem Satzgewinn im letzten Spiel des Tages gegen den SSC II.


Trotz allem Positiven an diesem Tag kommt auf die Mädels im anstehenden Trainingslager noch viel Arbeit zu. Denn: Wer aufhört besser zu werden, der hört auf gut zu sein. Und wir können das ganze noch viel besser und dann ist beim nächsten Turnier noch mehr drin.

 

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