Autor: Sophia Kinne; Erstellt: 13. November 2011 20:49
Wie sollte es auch anders sein, an einem sonnigen Tag standen wir wieder in der Halle. Die einzige Ausnahme: es war ein Sonntag. So hieß es nun am 6. November, auf nach Chemnitz. Wir waren zu Gast bei der 1. Mannschaft von der SG Adelsberg. Aber das heißt natürlich nicht durch Leipzig und dann auf die Autobahn. NEIN es war wieder ein mühsamer Weg durch die Provinz und ein kleines letztes Stück Autobahn, welcher für die leicht Anfälligen der Übelkeit, ein Stück Erleichterung darstellte :-) (für den Nichtinsider: auf Grund der Umleitung auf der B2 fuhren wir Bea´s Abkürzung).
Nachdem Trainer Norman uns nochmal zur Seite nahm und uns klar machte, dass uns heute eine unbeschriebene Mannschaft gegenübersteht, ging es dann 13.35 Uhr los mit der Erwärmung, in NEUEN SPIELHOSEN. Immer der gleiche Ablauf: Einlaufen („Komm mit- Lauf weg" brachte wieder die Laune auf ein Höhepunkt), Dehnen, unsere geliebten Tubes, Laufschule, Blocksprünge und Einspielen. Spätestens beim Einschlagen, wurde auch der letzten Spielerin klar, dass wir uns auf neue Spieler auf der Seite des SG Adelsbergs einstellen mussten.
14.30 Uhr der pünktliche Anpfiff zum 1. Satz. Den ersten Aufschlag hatte der Gastgeber, so bekamen wir die 1. Chance einen Punkt zu machen. Gesagt, Getan!.. Doch von Anfang an lieferten wir uns mit Adelsberg ein „Kopf an Kopfrennen", in dem sich keiner wirklich absetzen konnte (3:3,10:11,20:20). In der 2. Auszeit auf Engelsdorferseite habe dann auch ich mitbekommen, dass man das Preisschild aus der neuen Spielhose VOR dem Spielbeginn entfernen sollte. Mit Problemen in der Annahme konnten wir keine klaren Spielzüge aufbauen, so dass sich der 1. Satz zu einem 24:24 hinzog. Aber am Ende blieben uns doch die besseren Nerven und der Satz ging mit 24:26 an Engelsdorf.
Gestärkt vom Satzgewinn wollten wir unsere Annahme nun endlich festigen. Beide Mannschaften fanden gut in den 2. Satz.(5:5, 8:8). Die Spielzüge zogen sich immer mehr durch hervorragende Abwehr in die Länge. Mit druckvollen Aufschlägen konnten wir mit 5 Punkten in Führung gehen (10:15). Rita wurde für Jana beim Stand von 14:15 eingewechselt und erzielte gleich ihren 1. Punkt. Doch es schlichen sich immer wieder leichte Fehler in der Annahme ein, so dass Bea für mich als Annahmeverstärkung eingewechselt wurde (19:20). Mit besserer Annahme und Abwehr zogen wir den Satz durch und gewannen 21:25 den 2. Satz.
Jetzt sollte die 0 vor der 3 stehen! Mit vollem Elan startenden wir mit sicherer Annahme, klarem Zuspiel und gelungenen Angriffen in den 3. Satz und gingen mit 2:8 in Führung. Der Satz sollte auch uns gehören! Als Verstärkung für den Außenangriff wurde erneut Bea eingesetzt für Bianca (5:11). Obwohl Adelsberg zurück ins Spiel fand, führten wir weiterhin mit 5 Punkten (10:14,15:20). Vielleicht der Sache schon sicher, kam Adelsberg auf einen Punktestand von 18:20 weiter ran. Doch auch hier blieben uns die stärkeren Nerven und wir sicherten uns auch den 3. Satz bei 19:25.
Die NULL steht vor der DREI !... Auswärtssieg in Chemnitz. Es war ein Kampfspiel, in dem wir das bessere Ende für uns hatten.
Auch die Rückfahrt hielt für Trainer, die dieses Mal nicht selber fahren mussten und sich ein Siegerbier gönnten und für die Spielerinnen noch einen Höhepunkt bereit. Aber dies ist nun wirklich was für „Insider".
Gespielt haben: Jana Suswedyk, Rita Weinert, Christina Heinze, Ulrike Voß, Sophia Kinne, Marie Jochmann, Bea Hein, Bianca Müller, Juliane Scheer
