Autor: Sascha Dunger; Erstellt: 19. Januar 2012 19:33 ; zuletzt bearbeitet: 20. Januar 2012 23:07
Eine Woche nach dem Jahreswechsel ging es für die zweite Lok bereits zurück aufs Feld. Im Bezirkspokal ging es gegen die Volleyballer von Reudnitz II und dem SFC Leipzig.
Spiel 1: Lok II - SFC
Das Spiel begann mit einem Paukenschlag. Gleich die erste Annahme kam perfekt und Basti konnte blockfrei gespielt werden, er verwandelte dankend. Eine frühe 4:1 Führung glichen die Mannen vom SFC recht schnell wieder aus (8:8). Erst Mitte des Satzes gelang es durch 2 kleine Serien von Corn und Erik einen Vorsprung herauszuarbeiten, den wir bis zum Satzende nicht mehr abgaben (25:21).
Im zweiten Satz ein ähnliches Spiel. Bis zum 9:9 alles ausgeglichen. Vor allem Unstimmigkeiten in der Annahme brachten uns nun mit 9:14 in Rückstand. Erst eine 5-Punkte Aufschlagserie von Thomas brachte uns auf 21:22 heran. Erik sorgte mit weiteren platzierten Aufschlägen für den nicht mehr für möglich gehaltenen Satzgewinn mit 25:22.
Beim Stand von 5:0 im dritten Satz dachte ich, das Ding ist gegessen. Doch weit gefehlt 18 Aufschläge später lagen wir mit 7:16 zurück. Steffen musste bereits in dieser frühen Phase des Satzes beide Auszeiten nehmen. Eigentlich war der Satz schon weg. Es wiederholte sich nun die Geschichte des letzten Heimspieltages. Ein Wechsel der Zuspieler brachte neue Variationen in den Angriff und ehe man sich versah gleichen wir beim 20:20 aus. Basti setzte nun die gegnerische Annahme massiv unter Druck und der Block hatte leichtes Spiel 24:20. Doch es wurde nochmal eng. Einen Satzball beim 24:25 mussten wir noch abwehren bevor wir mit einem 27:25 den ersten Tagessieg einfahren konnten.
Spiel 2: Lok II - Reudnitz II
Mit etwas veränderter Startaufstellung (Hansi für Sascha im Zuspiel und Patrick für Erik auf Mitte) ging es in die zweite Partie. Ein Fakt der sich durch das ganze Spiel zog, war unser teils sehr löchriger Block. Reudnitz kam so immer wieder zu zum Teil glückliche Punkte. Dafür stand unsere Annahme um Loui und der Angriff machte auch seine Punkte. Hansi setzte zum Satzende die Annahme des Gegners wieder stärker unter Druck und Patrick glänzte mit zwei krachenden Einerblöcken zum 25:20 Satzgewinn.
Reudnitz nutzt zu Beginn des zweiten Satzes unsere Blockschwäche erneut aus und setzte sich bis auf 3-Punkte ab. In dieser Phase zeigte sich, warum wir jemanden brauchen, der an der Seitenlinie coacht. Steffen sagt an, welcher Annahmespieler gesucht werden soll und schon folgt eine 7-Punkte-Serie in der der Ball den Weg nicht einmal zurück übers Netz fand. Damit war Satz 2 entschieden. Wir spielten unseren Vorsprung nun routiniert zum 25:18 herunter.
„Letzter Satz des Tages" war die Ansage. Wir fingen ganz gut an, um dann in den entscheidenden Momenten den Block wieder nicht zu zubekommen. Mal führte die Lok, mal Reudnitz. Auch die Stärkung des Blocks durch den Zuspielerwechsel brachte nicht den gewünschten Effekt. Und so kam es wie es kommen musste, Reudnitz hat beim Stand von 22:24 zwei Satzbälle. Wie schon im ersten Spiel zeigten wir uns davon relativ unbeeindruckt und machten mit 4 Punkten in Folge das 26:24 und zweite 3:0 perfekt.
Was bleibt: Wir hatten einen Coach, der nicht perfekt ist, aber uns auf dem Spielfeld weiterbringt. Wir hatten einen Libero, der nicht perfekt ist, aber unsere Annahme bis auf wenige Ausnahmen perfekt organisiert hat. Und wir können Rückstände drehen. Am Sonntag in Neukirchen können wir es beweisen!!!
Lok: Steffen Bischoff, Patrick Schmidt, Frank Mikutta, Cornelius Brach, Erik Dähne, Holger „Hansi" Hanus, Michael Schroeder, Thomas Lohse, Christopher Louisgang, Sebastian Werner und Sascha Dunger
